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Geophysikalische Prospektion in Litauen

Geophysikalische Prospektion in Litauen

Geophysikalische Prospektion am Fundplatz Apuole in Litauen

Im Rahmen des Kooperationsvertrages zwischen dem ZBSA und der Universität Klaipeda führten Timo Ibsen und Johannes Frenzel in Zusammenarbeit mit Harald Stümpel, Christina Klein, Kristin Burmeister und Martin Proksch vom Institut für Geowissenschaften der CAU Kiel und Romas Jarockis und Gintautas Zabiela vom Archäologischen Institut der Universität Klaipeda vom 4. bis 6. April 2011 eine geophysikalische Messfahrt zum Fundplatz Apuole in Litauen durch. Hinzu kamen 10 Studierende der Universität Klaipeda. Die Prospektion diente im Rahmen eines im Lehrprogramm der Universität enthaltenen Kurses zu „Digitaler Archäologie“ gleichzeitig als Praktikum für die Studierenden, um die verschiedenen zerstörungsfreien Prospektionsmethoden kennen zu lernen. Nach einem halbtägigen Seminar an der Universität mit Vorträgen zum Fundplatz Wiskiauten und zu geophysikalischen Messmethoden folgte ein zweitägiges Geländepraktikum an dem Fundplatz Apuole, bei dem die Studierenden einen Einblick in die praktische Seite geophysikalischer Messmethoden erhalten haben. Bei dem 80 km nordöstlich von Klaipeda gelegenen Fundplatz handelt es sich um einen zentralen Burgwall mit zugehöriger Vorburgsiedlung, einer offenen Siedlung und einem Gräberfeld. Der Komplex datiert in die Zeit vom 2. bis 11. Jahrhundert. Unter Einbeziehung der Studierenden wurde der Burgwall mit Georadar und Geoelektrik und die offene Siedlung im Süden des Burgberges mit Geomagnetik untersucht. Nebenbei erfolgte die Untersuchung verschiedener detektierter Anomalien mit dem Pürckhauer-Bohrstab. Die Ergebnisse zeigen erneut eine dichte Siedlungsstruktur und bieten viele Ansatzpunkte für zukünftige Forschungen, an denen sich das ZBSA beteiligen wird.

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