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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>http://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>zbsa_admin</author_name><author_url>http://zbsa.eu/en/author/zbsa_admin/</author_url><title>Mensch und Artefakt - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="E7aRqujHYG"&gt;&lt;a href="http://zbsa.eu/en/mensch-und-artefakt/"&gt;Man and Artefact&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="http://zbsa.eu/en/mensch-und-artefakt/embed/#?secret=E7aRqujHYG" width="600" height="338" title="&#x201C;Mensch und Artefakt&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="E7aRqujHYG" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Der Nord- und Ostseeraum l&#xE4;sst sich durch die Zeiten im Spiegel des Fundmaterials vielfach als eigenst&#xE4;ndiger und zusammengeh&#xF6;riger Kommunikationsraum erkennen. Von den steinzeitlichen J&#xE4;gern und Sammlern bis zu den germanischen Kulturen des Fr&#xFC;hmittelalters schufen die Menschen spezielle Artefakte, deren funktionale, technologische, typologische, zeitliche und kulturelle Einordnung traditionell das Basishandwerk der Arch&#xE4;ologie bildet. Auf dieser Grundlage lassen sich aus einzelnen Artefakten und ganzen Objektgattungen weitreichende Schl&#xFC;sse &#xFC;ber die sie herstellenden und nutzenden Personen ziehen: Individuelle Lebenswege, komplexe Gesellschaftsstrukturen und deren Wertvorstellungen sind mit interdisziplin&#xE4;ren Methoden als Aspekte menschlichen Daseins in historischer Dimension rekonstruierbar. Gleichzeitig sind Fragestellungen der kognitiven Arch&#xE4;ologie relevant, indem die Motive, Ziele und geistigen Hintergr&#xFC;nde sowohl einzelner Artefakthersteller als auch ganzer Gesellschaften bearbeitet und die Entwicklung allgemeiner menschlicher Vorstellungswelten und Mentalit&#xE4;ten erforscht werden. Die Form bzw. das Aussehen eines Artefaktes ist Produkt bewusster wie auch unbewusster Prozesse. Seine Anfertigung und Gestaltung sind abh&#xE4;ngig von vielen Parametern, etwa den intellektuellen, physiologischen und technologischen Kapazit&#xE4;ten der Hersteller, wie auch von deren Ressourcen. Doch nur zum Teil bestimmten die Funktionalit&#xE4;t oder der pers&#xF6;nliche Geschmack des Herstellers die konkrete Formgebung eines Objektes. Vielmehr waren Traditionen und Konventionen, kulturelle und religi&#xF6;se Gr&#xFC;nde f&#xFC;r die Gestaltung von Artefakten und insbesondere f&#xFC;r jegliche Art von Verzierung auf ihnen ausschlaggebend. Denn Handwerk und Technologie waren immer vorwiegend kulturell bedingt. Daher eignet sich die Erforschung technologischer Standards auch als Schl&#xFC;ssel zum Verst&#xE4;ndnis einer Gesellschaft allgemein. Es k&#xF6;nnen wertvolle Hinweise auf deren F&#xE4;higkeiten, M&#xF6;glichkeiten, die interne Organisation wie auch auf interkulturelle Beziehungen gewonnen werden, deren Einfl&#xFC;sse beispielsweise als technologische oder ikonographische Innovationen im Fundmaterial sichtbar sind. Umgekehrt wirkt die materielle Kultur, sei es in standardisierten Artefaktgruppen, charakteristischen Formen oder typischen Verzierungen, auch auf Menschen. Das Aufwachsen und Leben in einem bestimmten Artefaktmilieu pr&#xE4;gt die Angeh&#xF6;rigen dieses Umfeldes. Ihre Interaktion mit den Objekten schafft individuelle wie auch kulturell-gesellschaftliche Identit&#xE4;t. Dies gilt insbesondere f&#xFC;r fig&#xFC;rliche oder ornamentale Verzierungen, die beispielsweise im Nord- und Ostseeraum des ersten Jahrtausends mit dem Tierstil eine einzigartige, charakteristische Auspr&#xE4;gung erlangten. Warum die Menschen aber zu bestimmten Zeiten nur ganz bestimmte Typen von Objekten schufen oder eben ganz bestimmte Arten von Motiven und Stilen, und wann, wie und warum sich diese Normen dann weiterentwickelten bzw. ver&#xE4;nderten, sind Fragen, die in diesem Themenbereich bearbeitet werden. So beleuchtet der Themenbereich &#x201C;Mensch und Artefakt&#x201D; im ZBSA diachron und interdisziplin&#xE4;r die kulturbedingte materielle Kommunikation und das Spannungsverh&#xE4;ltnis von Mensch und Ding. Dem Themenbereich geh&#xF6;ren folgende Forschungsschwerpunkte an: BildforschungHeeresausr&#xFC;stungsopferTechnologie &#x2013; Tradition und Innovation Laufende Forschungsprojekte des Themenbereichs:</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2021/03/zb66sa.jpg</thumbnail_url></oembed>
