{"version":"1.0","provider_name":"Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)","provider_url":"http:\/\/zbsa.eu\/en","author_name":"Matthias Bolte","author_url":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/author\/matthias-bolte\/","title":"Bernsteinartefakte von der R\u00f6mischen Kaiserzeit bis zur Vendelzeit in Nordeuropa - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"xAQUiTbxss\"><a href=\"http:\/\/zbsa.eu\/en\/bernsteinartefakte-kaiserzeit-vendelzeit\/\">Amber finds in Northern Europe from the Roman Iron Age till the Vendel Period<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"http:\/\/zbsa.eu\/en\/bernsteinartefakte-kaiserzeit-vendelzeit\/embed\/#?secret=xAQUiTbxss\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Bernsteinartefakte von der R\u00f6mischen Kaiserzeit bis zur Vendelzeit in Nordeuropa&#8221; &#8212; Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" data-secret=\"xAQUiTbxss\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=http:\/\/zbsa.eu\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n\/* ]]> *\/\n<\/script>","description":"Karl Johann Offermann M.A. Bernsteinartefakte von der R\u00f6mischen Kaiserzeit bis zur Vendelzeit in Nordeuropa Bernsteinfunde bilden eine wichtige Fundkategorie in der Arch\u00e4ologie, da sie abh\u00e4ngig von Fundort, Fundkontext und Artefaktgruppe in der jeweiligen Menschheitsepoche eine gro\u00dfe Aussagekraft zum individuellen oder gesellschaftlichen Stellenwert eines Materials besitzen.Abseits der vom Baltikum nach Mitteleuropa verlaufenden und gut erforschten \u201eBernsteinstra\u00dfen\u201c zeigt in Nordeuropa zu Beginn und Mitte des 1. Jahrtausends n. Chr. der aktuelle Forschungsstand zu Bernstein jedoch mehrere L\u00fccken auf und nur wenige Regionaluntersuchungen und Materialstudien existieren. Gleichwohl birgt die Erforschung von Bernstein als Rohstoff und bearbeitetes Artefakt das Potenzial, das regionale und \u00fcberregionale gesellschaftliche Handeln sowie Vorstellungen und Traditionen \u00fcber mehrere Jahrhunderte hinweg in diesem Gebiet nachzuzeichnen. Hier setzt das Dissertationsprojekt an, das sich in zwei Abschnitte gliedert. Im ersten Schritt erfolgt eine \u00fcberregionale systematische Aufnahme der publizierten und unpublizierten Bernsteinfunde von der R\u00f6mischen Kaiserzeit bis zur Vendelzeit aus ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern\/Regionen (Norddeutschland, D\u00e4nemark, Norwegen und Schweden), um einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber das Material zu liefern. Den gr\u00f6\u00dften Anteil innerhalb des breiten Spektrums an Bernsteinartefakten machen Perlen aus, die vornehmlich als Schmuck- bzw. Trachtbestandteil zu klassifizieren sind. Daneben liegen andere Formen wie Anh\u00e4nger\/Amulette, Spinnwirtel, Schwertperlen oder Spielsteine aus Bernstein vor. Sie verdeutlichen, dass das Material auch symbolische und damit sehr vielseitige Eigenschaften innerhalb der damaligen Gesellschaften besa\u00df. Schlie\u00dflich stehen diese Funde in einer weiteren Beziehung zum Besitzer\/Nutzer, die \u00fcber den Schmuckcharakter hinausgeht. Au\u00dferdem lassen Rohst\u00fccke von Siedlungen auf eine regelm\u00e4\u00dfige Verarbeitung von Bernstein schlie\u00dfen. Neben einigen Hort- und Opferfunden stammt die \u00fcberwiegende Mehrheit der Bernsteinfunde im Untersuchungsgebiet hingegen aus Gr\u00e4bern. In dem zweiten Projektabschnitt werden auf Grundlage der erhobenen Daten und unter Ber\u00fccksichtigung der unterschiedlichen Fundkontexte einerseits gesellschaftliche Wertevorstellungen anhand der facettenreichen Nutzung von Bernstein untersucht. Andererseits lassen sich inter- und intrakulturelle Produktions- und Austauschprozesse sowie Transportmechanismen in Skandinavien mithilfe der Untersuchungsergebnisse und der Fundverteilung analysieren. Schlie\u00dflich liegen im Gegensatz zum Grenzhandel zwischen Barbaricum und R\u00f6mischem Reich in Nordeuropa nur wenige Untersuchungen zum Austausch und Handel einer bestimmten \u2013 germanischen \u2013 Sachgruppe vor. Beispielsweise ist es bisher ungekl\u00e4rt, inwiefern etwa Zentralpl\u00e4tze, wandernde Handwerker oder der Einfluss germanischer Eliten eine Rolle bei der Bernsteinverbreitung gespielt haben.Dar\u00fcber hinaus stellt eine wissenschaftliche Auswertung des skandinavischen\/norddeutschen Materials auch einen Beitrag f\u00fcr die Bewertung von mittel- und s\u00fcdeurop\u00e4ischen Bernsteinfunden dar. Im Hinblick auf die Herkunft des Rohmaterials k\u00f6nnte S\u00fcdskandinavien als Herkunftsort oder \u2013 wie es einige Verbreitungsmodelle bereits vorschlagen \u2013 als Zwischenstation des Bernsteinhandels vom Baltikum in das Rheinland, entlang der Ost- und Nordseek\u00fcste, eine Rolle gespielt haben. Themenbereiche Technologie \u2013 Tradition und Innovation \u00a0\u00a0 Forschungsschwerpunkte Mensch und Artefakt Mitarbeiter Karl Johann Offermann M.A. &nbsp; &nbsp;","thumbnail_url":"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/abb1_offermann-projekt.jpg"}