{"id":9020,"date":"2021-11-03T10:00:51","date_gmt":"2021-11-03T09:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/zbsa.eu\/?p=9020"},"modified":"2023-04-28T21:16:49","modified_gmt":"2023-04-28T19:16:49","slug":"grablege-der-udonen-in-harsefeld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/grablege-der-udonen-in-harsefeld\/","title":{"rendered":"Die Grablege der Udonen in Harsefeld"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9020\" class=\"elementor elementor-9020\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section data-particle_enable=\"false\" data-particle-mobile-disabled=\"false\" class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-359fc3aa elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"359fc3aa\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-66 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4f06bd51\" data-id=\"4f06bd51\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-215c47ed elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"215c47ed\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure id=\"attachment_9027\" aria-describedby=\"caption-attachment-9027\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9027\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_1-225x300.jpg\" alt=\"Abb. 1: Harsefeld, Fundstelle 72 westlich der St. Marien und Bartholom\u00e4i Kirche.\" width=\"350\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_1-225x300.jpg 225w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_1-9x12.jpg 9w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_1.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9027\" class=\"wp-caption-text\">Harsefeld, Fundstelle 72 westlich der St. Marien und Bartholom\u00e4i Kirche. Im Vordergrund die Fundamente der im Jahre 1010 etablierten Stiftskirche mit der Grablege der Grafenfamilie sowie des 1104 gegr\u00fcndeten und 1648 zerst\u00f6rten Klosters Harsefeld (Foto: Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Zuge arch\u00e4ologischer Untersuchungen im Bereich von Burg, Kloster und Stift Harsefeld, Lkr. Stade, Niedersachsen, konnte in den Jahren 1992\u20131993 die Grablege des Adelsgeschlechtes der Udonen \u2013 auch als Grafen von Stade bezeichnet \u2013 durch die Stader Kreisarch\u00e4ologie ann\u00e4hernd vollst\u00e4ndig ausgegraben werden. F\u00fcr norddeutsche Verh\u00e4ltnisse sind die insgesamt 26 geborgenen Skelette au\u00dfergew\u00f6hnlich gut erhalten und stellen somit eine erstrangige Quelle zur interdisziplin\u00e4ren Erforschung der Lebensverh\u00e4ltnisse einer fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Adelsfamilie dar. Das Skelettmaterial befindet sich im arch\u00e4ologischen Fundmagazin des Landkreises Stade.<\/p>\n<p>Bei den Udonen handelt es sich um ein historisch von der zweiten H\u00e4lfte des 10. Jh. bis in die zweite H\u00e4lfte des 12. Jh. gut belegtes und f\u00fcr den gesamten norddeutschen Raum bedeutendes s\u00e4chsisches Adelsgeschlecht, das auch \u00fcber Besitzungen n\u00f6rdlich der Elbe verf\u00fcgte. Mehrere der in Harsefeld bestatteten Pers\u00f6nlichkeiten sind auch aus einem skandinavischen Blickwinkel von Interesse. Der erste in Harsefeld bestattete Graf, Heinrich der Kahle (* 922\u2013926, \u2020 10. Mai 975\/976), diente beispielsweise Kaiser Otto II. bei seinem Angriff auf das Danewerk im Jahre 974 als Berater. Graf Udo von Stade (* 953\u2013957, \u2020 23. Juni 994) kam bei einem Wikinger\u00fcberfall auf Stade im Jahre 994 gewaltsam zu Tode; sein Neffe Siegfried verstarb einige Monate sp\u00e4ter an Verletzungen, die ihm in der Geiselhaft zugef\u00fcgt worden waren. Liutgard von Stade (* 1118\u20131122, \u2020 29.\/30. Jan. 1152) heiratete 1144 K\u00f6nig Erik III. Lam von D\u00e4nemark (reg. 1137\u20131146, \u2020 27- Aug. 1147), der 1046 abdankte, sich scheiden lie\u00df und 1047 als M\u00f6nch starb. Das Grab ihres zeitweiligen Schwiegervaters, Eriks Vater H\u00e5kon Jyde, wurde bei Ausgrabungen in der Altstadt von Schleswig entdeckt. Von 1056 bis 1112 stellten die Udonen die Markgrafen der Nordmark. Demzufolge sind die Stader Grafen relevant f\u00fcr den weiteren Kontext des Forschungsschwerpunktes \u201eResearch Cluster Hedeby, Slesvig and beyond\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9034\" aria-describedby=\"caption-attachment-9034\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9034\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2.jpg\" alt=\"Harsefeld, Fundstelle 72. \u00dcbersicht\" width=\"1200\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2.jpg 1200w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2-300x175.jpg 300w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2-1024x597.jpg 1024w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2-768x448.jpg 768w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2-18x12.jpg 18w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2-1140x665.jpg 1140w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9034\" class=\"wp-caption-text\">Harsefeld, Fundstelle 72. \u00dcbersicht \u00fcber die Ausgrabungsbefunde. Einige Gr\u00e4ber in der abgetragenen Stiftskirche sind durch eine j\u00fcngere Glockengussgrube gest\u00f6rt (Grafik: G. Bock).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ziel des Projektes ist es, durch eine Kombination des biohistorischen, arch\u00e4ologischen, und historischen Quellenmaterials Erkenntnisse \u00fcber das Wirken und die Lebenswirklichkeit der Udonen im Niederelbegebiet und dar\u00fcber hinaus zu gewinnen. Als erste in einer Reihe von geplanten naturwissenschaftlichen Analysen erfolgte 2020\u20132021 bereits die umfassende anthropologische Bearbeitung der 26 Skelette \u2013 Bestandsaufnahme der vorhandenen Skelettelemente, Bestimmung der Individualdaten (Sterbealter, Geschlecht, K\u00f6rperh\u00f6he), Vermessung von Sch\u00e4del und Langknochen sowie vollst\u00e4ndige Aufnahme der pathologischen und traumatologischen Ver\u00e4nderungen \u2013 durch die Anthropologin Dr. Bettina Jungklaus. Ebenfalls im Jahr 2021 hat Prof. Dr. Ben Krause-Kyora vom Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie der CAU Kiel mit der molekulargenetischen Untersuchung aller Individuen begonnen, die 2022 abgeschlossen sein wird. Eine entsprechende Erhaltung der aDNA vorausgesetzt, werden die Ergebnisse der Analysen famili\u00e4re Beziehungen der Bestatteten untereinander zu erkennen geben. Durch die Analysen wird au\u00dferdem erstmals ein fr\u00fchmittelalterlicher genetischer Daten-Pool f\u00fcr Norddeutschland erstellt, der sich f\u00fcr Vergleiche mit aDNA-Material u.a. aus Haithabu und Schleswig eignen wird. Des Weiteren ist f\u00fcr 2021\u20132022 die Durchf\u00fchrung von 14C-Datierungen aller Individuen anberaumt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9038\" aria-describedby=\"caption-attachment-9038\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-9038\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3-163x300.jpg\" alt=\"Harsefeld, Fundstelle 72, Grab 39.\" width=\"300\" height=\"551\" srcset=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3-163x300.jpg 163w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3-7x12.jpg 7w, https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3.jpg 544w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9038\" class=\"wp-caption-text\">Harsefeld, Fundstelle 72, Grab 39. Kopfnischengrab mit gut erhaltenem Skelett (Foto: Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade).<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Anbetracht des enormen Potentials des Skelettmaterials besteht die Chance, mithilfe der genannten naturwissenschaftlichen Methoden in Kombination mit der arch\u00e4ologisch in Teilen gesicherten Belegungsabfolge und historisch \u00fcberlieferten Daten, die in Harsefeld bestatteten Personen zu identifizieren. Die Identifikation historisch belegter angeheirateter Frauen aus weiter entfernten Regionen \u2013 z. B. Mechtild aus Schwaben (* um 955, \u2020 vor 1016) \u2013 kann zus\u00e4tzlich auf Basis von Strontium-Isotopen-Untersuchungen gelingen, die f\u00fcr die Zukunft in Betracht gezogen werden. Zudem sind mehrere Familienangeh\u00f6rige der Stader Grafen gewaltsam zu Tode gekommen; zu erwartende Traumata am Skelettmaterial, die sich im Rahmen der anthropologischen Untersuchung nachweisen lassen, k\u00f6nnten Hinweise auf die exakten Todesursachen liefern. Im Rahmen der sich anschlie\u00dfenden arch\u00e4ologisch-historischen Untersuchungen im Jahr 2022, welche die Resultate der naturwissenschaftlichen Analysen ber\u00fccksichtigen und ihren Fokus auf das weitere kulturhistorische Umfeld richten werden, soll die machtpolitische Rolle der Udonen im Spannungsfeld zwischen dem Kontinent und Skandinavien diskutiert werden.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-33 elementor-top-column elementor-element elementor-element-16dc3b6d\" data-id=\"16dc3b6d\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-78b5fd76 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"78b5fd76\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h6>Research clusters<\/h6>\nMan and Society\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3b30319c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3b30319c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h6>Research Priorities<\/h6><ul><li>Research Cluster Hedeby, Slesvig and beyond<\/li><li>Beyond the Grave<\/li><li>Fundamental research in scientific archaeology<\/li><\/ul>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-39bf68f1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"39bf68f1\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h6>Staff<\/h6><p><strong>Chiefs:<br \/><\/strong>Dr. Thorsten Lemm<\/p><p><strong>Mitarbeiter:<br \/><\/strong>Dr. John Meadows<\/p><div class=\"ms-editor-squiggler\" style=\"color: initial; 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Stade, Niedersachsen, konnte in den Jahren 1992\u20131993 die Grablege des Adelsgeschlechtes der Udonen \u2013 auch als Grafen von Stade bezeichnet \u2013 durch die Stader Kreisarch\u00e4ologie ann\u00e4hernd vollst\u00e4ndig ausgegraben werden. F\u00fcr norddeutsche Verh\u00e4ltnisse sind die insgesamt 26 geborgenen Skelette au\u00dfergew\u00f6hnlich gut erhalten und stellen somit eine erstrangige Quelle zur interdisziplin\u00e4ren Erforschung der Lebensverh\u00e4ltnisse einer fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Adelsfamilie dar. Das Skelettmaterial befindet sich im arch\u00e4ologischen Fundmagazin des Landkreises Stade. Bei den Udonen handelt es sich um ein historisch von der zweiten H\u00e4lfte des 10. Jh. bis in die zweite H\u00e4lfte des 12. Jh. gut belegtes und f\u00fcr den gesamten norddeutschen Raum bedeutendes s\u00e4chsisches Adelsgeschlecht, das auch \u00fcber Besitzungen n\u00f6rdlich der Elbe verf\u00fcgte. Mehrere der in Harsefeld bestatteten Pers\u00f6nlichkeiten sind auch aus einem skandinavischen Blickwinkel von Interesse. Der erste in Harsefeld bestattete Graf, Heinrich der Kahle (* 922\u2013926, \u2020 10. Mai 975\/976), diente beispielsweise Kaiser Otto II. bei seinem Angriff auf das Danewerk im Jahre 974 als Berater. Graf Udo von Stade (* 953\u2013957, \u2020 23. Juni 994) kam bei einem Wikinger\u00fcberfall auf Stade im Jahre 994 gewaltsam zu Tode; sein Neffe Siegfried verstarb einige Monate sp\u00e4ter an Verletzungen, die ihm in der Geiselhaft zugef\u00fcgt worden waren. Liutgard von Stade (* 1118\u20131122, \u2020 29.\/30. Jan. 1152) heiratete 1144 K\u00f6nig Erik III. Lam von D\u00e4nemark (reg. 1137\u20131146, \u2020 27- Aug. 1147), der 1046 abdankte, sich scheiden lie\u00df und 1047 als M\u00f6nch starb. Das Grab ihres zeitweiligen Schwiegervaters, Eriks Vater H\u00e5kon Jyde, wurde bei Ausgrabungen in der Altstadt von Schleswig entdeckt. Von 1056 bis 1112 stellten die Udonen die Markgrafen der Nordmark. Demzufolge sind die Stader Grafen relevant f\u00fcr den weiteren Kontext des Forschungsschwerpunktes \u201eResearch Cluster Hedeby, Slesvig and beyond\u201c. Ziel des Projektes ist es, durch eine Kombination des biohistorischen, arch\u00e4ologischen, und historischen Quellenmaterials Erkenntnisse \u00fcber das Wirken und die Lebenswirklichkeit der Udonen im Niederelbegebiet und dar\u00fcber hinaus zu gewinnen. Als erste in einer Reihe von geplanten naturwissenschaftlichen Analysen erfolgte 2020\u20132021 bereits die umfassende anthropologische Bearbeitung der 26 Skelette \u2013 Bestandsaufnahme der vorhandenen Skelettelemente, Bestimmung der Individualdaten (Sterbealter, Geschlecht, K\u00f6rperh\u00f6he), Vermessung von Sch\u00e4del und Langknochen sowie vollst\u00e4ndige Aufnahme der pathologischen und traumatologischen Ver\u00e4nderungen \u2013 durch die Anthropologin Dr. Bettina Jungklaus. Ebenfalls im Jahr 2021 hat Prof. Dr. Ben Krause-Kyora vom Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie der CAU Kiel mit der molekulargenetischen Untersuchung aller Individuen begonnen, die 2022 abgeschlossen sein wird. Eine entsprechende Erhaltung der aDNA vorausgesetzt, werden die Ergebnisse der Analysen famili\u00e4re Beziehungen der Bestatteten untereinander zu erkennen geben. Durch die Analysen wird au\u00dferdem erstmals ein fr\u00fchmittelalterlicher genetischer Daten-Pool f\u00fcr Norddeutschland erstellt, der sich f\u00fcr Vergleiche mit aDNA-Material u.a. aus Haithabu und Schleswig eignen wird. Des Weiteren ist f\u00fcr 2021\u20132022 die Durchf\u00fchrung von 14C-Datierungen aller Individuen anberaumt. In Anbetracht des enormen Potentials des Skelettmaterials besteht die Chance, mithilfe der genannten naturwissenschaftlichen Methoden in Kombination mit der arch\u00e4ologisch in Teilen gesicherten Belegungsabfolge und historisch \u00fcberlieferten Daten, die in Harsefeld bestatteten Personen zu identifizieren. Die Identifikation historisch belegter angeheirateter Frauen aus weiter entfernten Regionen \u2013 z. B. Mechtild aus Schwaben (* um 955, \u2020 vor 1016) \u2013 kann zus\u00e4tzlich auf Basis von Strontium-Isotopen-Untersuchungen gelingen, die f\u00fcr die Zukunft in Betracht gezogen werden. Zudem sind mehrere Familienangeh\u00f6rige der Stader Grafen gewaltsam zu Tode gekommen; zu erwartende Traumata am Skelettmaterial, die sich im Rahmen der anthropologischen Untersuchung nachweisen lassen, k\u00f6nnten Hinweise auf die exakten Todesursachen liefern. Im Rahmen der sich anschlie\u00dfenden arch\u00e4ologisch-historischen Untersuchungen im Jahr 2022, welche die Resultate der naturwissenschaftlichen Analysen ber\u00fccksichtigen und ihren Fokus auf das weitere kulturhistorische Umfeld richten werden, soll die machtpolitische Rolle der Udonen im Spannungsfeld zwischen dem Kontinent und Skandinavien diskutiert werden. Themenbereiche Mensch und Gesellschaft Forschungsschwerpunkte Research Cluster Hedeby, Slesvig and beyond Jenseits des Grabes Grundlagenforschung in der naturwissenschaftlichen Arch\u00e4ologie Mitarbeiter Leitung:Dr. Thorsten Lemm Mitarbeiter:Dr. John Meadows \u00a0\u00a0 In Kooperation mit Daniel N\u00f6sler M.A. (Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade) Prof. Dr. Ben Krause-Kyora (Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie, CAU Kiel) Arne Homann M.A. (St\u00e4dtisches Museum Schlo\u00df Salder, Salzgitter)<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[52,48,47,42],"tags":[59,56,68,69],"class_list":["post-9020","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-grundlagenforschung","category-research-cluster-hedeby","category-jenseits-des-grabes","category-mensch-und-gesellschaft","tag-grundlagen","tag-jenseits-des-grabes","tag-research-cluster-hedeby","tag-slesvig-and-beyond"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Grablege der Udonen in Harsefeld - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/grablege-der-udonen-in-harsefeld\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Grablege der Udonen in Harsefeld - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Zuge arch\u00e4ologischer Untersuchungen im Bereich von Burg, Kloster und Stift Harsefeld, Lkr. 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Von 1056 bis 1112 stellten die Udonen die Markgrafen der Nordmark. Demzufolge sind die Stader Grafen relevant f\u00fcr den weiteren Kontext des Forschungsschwerpunktes \u201eResearch Cluster Hedeby, Slesvig and beyond\u201c. Ziel des Projektes ist es, durch eine Kombination des biohistorischen, arch\u00e4ologischen, und historischen Quellenmaterials Erkenntnisse \u00fcber das Wirken und die Lebenswirklichkeit der Udonen im Niederelbegebiet und dar\u00fcber hinaus zu gewinnen. Als erste in einer Reihe von geplanten naturwissenschaftlichen Analysen erfolgte 2020\u20132021 bereits die umfassende anthropologische Bearbeitung der 26 Skelette \u2013 Bestandsaufnahme der vorhandenen Skelettelemente, Bestimmung der Individualdaten (Sterbealter, Geschlecht, K\u00f6rperh\u00f6he), Vermessung von Sch\u00e4del und Langknochen sowie vollst\u00e4ndige Aufnahme der pathologischen und traumatologischen Ver\u00e4nderungen \u2013 durch die Anthropologin Dr. Bettina Jungklaus. Ebenfalls im Jahr 2021 hat Prof. Dr. Ben Krause-Kyora vom Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie der CAU Kiel mit der molekulargenetischen Untersuchung aller Individuen begonnen, die 2022 abgeschlossen sein wird. Eine entsprechende Erhaltung der aDNA vorausgesetzt, werden die Ergebnisse der Analysen famili\u00e4re Beziehungen der Bestatteten untereinander zu erkennen geben. Durch die Analysen wird au\u00dferdem erstmals ein fr\u00fchmittelalterlicher genetischer Daten-Pool f\u00fcr Norddeutschland erstellt, der sich f\u00fcr Vergleiche mit aDNA-Material u.a. aus Haithabu und Schleswig eignen wird. Des Weiteren ist f\u00fcr 2021\u20132022 die Durchf\u00fchrung von 14C-Datierungen aller Individuen anberaumt. In Anbetracht des enormen Potentials des Skelettmaterials besteht die Chance, mithilfe der genannten naturwissenschaftlichen Methoden in Kombination mit der arch\u00e4ologisch in Teilen gesicherten Belegungsabfolge und historisch \u00fcberlieferten Daten, die in Harsefeld bestatteten Personen zu identifizieren. Die Identifikation historisch belegter angeheirateter Frauen aus weiter entfernten Regionen \u2013 z. B. Mechtild aus Schwaben (* um 955, \u2020 vor 1016) \u2013 kann zus\u00e4tzlich auf Basis von Strontium-Isotopen-Untersuchungen gelingen, die f\u00fcr die Zukunft in Betracht gezogen werden. Zudem sind mehrere Familienangeh\u00f6rige der Stader Grafen gewaltsam zu Tode gekommen; zu erwartende Traumata am Skelettmaterial, die sich im Rahmen der anthropologischen Untersuchung nachweisen lassen, k\u00f6nnten Hinweise auf die exakten Todesursachen liefern. Im Rahmen der sich anschlie\u00dfenden arch\u00e4ologisch-historischen Untersuchungen im Jahr 2022, welche die Resultate der naturwissenschaftlichen Analysen ber\u00fccksichtigen und ihren Fokus auf das weitere kulturhistorische Umfeld richten werden, soll die machtpolitische Rolle der Udonen im Spannungsfeld zwischen dem Kontinent und Skandinavien diskutiert werden. Themenbereiche Mensch und Gesellschaft Forschungsschwerpunkte Research Cluster Hedeby, Slesvig and beyond Jenseits des Grabes Grundlagenforschung in der naturwissenschaftlichen Arch\u00e4ologie Mitarbeiter Leitung:Dr. Thorsten Lemm Mitarbeiter:Dr. John Meadows \u00a0\u00a0 In Kooperation mit Daniel N\u00f6sler M.A. (Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade) Prof. Dr. Ben Krause-Kyora (Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie, CAU Kiel) Arne Homann M.A. (St\u00e4dtisches Museum Schlo\u00df Salder, Salzgitter)","og_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/grablege-der-udonen-in-harsefeld\/","og_site_name":"Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische 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height=\"467\"><\/a> Harsefeld, Fundstelle 72 westlich der St. Marien und Bartholom\u00e4i Kirche. Im Vordergrund die Fundamente der im Jahre 1010 etablierten Stiftskirche mit der Grablege der Grafenfamilie sowie des 1104 gegr\u00fcndeten und 1648 zerst\u00f6rten Klosters Harsefeld (Foto: Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade).[\/caption]\n<p>Im Zuge arch\u00e4ologischer Untersuchungen im Bereich von Burg, Kloster und Stift Harsefeld, Lkr. Stade, Niedersachsen, konnte in den Jahren 1992\u20131993 die Grablege des Adelsgeschlechtes der Udonen \u2013 auch als Grafen von Stade bezeichnet \u2013 durch die Stader Kreisarch\u00e4ologie ann\u00e4hernd vollst\u00e4ndig ausgegraben werden. F\u00fcr norddeutsche Verh\u00e4ltnisse sind die insgesamt 26 geborgenen Skelette au\u00dfergew\u00f6hnlich gut erhalten und stellen somit eine erstrangige Quelle zur interdisziplin\u00e4ren Erforschung der Lebensverh\u00e4ltnisse einer fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Adelsfamilie dar. Das Skelettmaterial befindet sich im arch\u00e4ologischen Fundmagazin des Landkreises Stade.<\/p>\n<p>Bei den Udonen handelt es sich um ein historisch von der zweiten H\u00e4lfte des 10. Jh. bis in die zweite H\u00e4lfte des 12. Jh. gut belegtes und f\u00fcr den gesamten norddeutschen Raum bedeutendes s\u00e4chsisches Adelsgeschlecht, das auch \u00fcber Besitzungen n\u00f6rdlich der Elbe verf\u00fcgte. Mehrere der in Harsefeld bestatteten Pers\u00f6nlichkeiten sind auch aus einem skandinavischen Blickwinkel von Interesse. Der erste in Harsefeld bestattete Graf, Heinrich der Kahle (* 922\u2013926, \u2020 10. Mai 975\/976), diente beispielsweise Kaiser Otto II. bei seinem Angriff auf das Danewerk im Jahre 974 als Berater. Graf Udo von Stade (* 953\u2013957, \u2020 23. Juni 994) kam bei einem Wikinger\u00fcberfall auf Stade im Jahre 994 gewaltsam zu Tode; sein Neffe Siegfried verstarb einige Monate sp\u00e4ter an Verletzungen, die ihm in der Geiselhaft zugef\u00fcgt worden waren. Liutgard von Stade (* 1118\u20131122, \u2020 29.\/30. Jan. 1152) heiratete 1144 K\u00f6nig Erik III. Lam von D\u00e4nemark (reg. 1137\u20131146, \u2020 27- Aug. 1147), der 1046 abdankte, sich scheiden lie\u00df und 1047 als M\u00f6nch starb. Das Grab ihres zeitweiligen Schwiegervaters, Eriks Vater H\u00e5kon Jyde, wurde bei Ausgrabungen in der Altstadt von Schleswig entdeckt. Von 1056 bis 1112 stellten die Udonen die Markgrafen der Nordmark. Demzufolge sind die Stader Grafen relevant f\u00fcr den weiteren Kontext des Forschungsschwerpunktes \u201eResearch Cluster Hedeby, Slesvig and beyond\u201c.<\/p>\n[caption id=\"attachment_9034\" align=\"aligncenter\" width=\"1200\"]<a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_2.jpg\" alt=\"Harsefeld, Fundstelle 72. \u00dcbersicht\" width=\"1200\" height=\"700\"><\/a> Harsefeld, Fundstelle 72. \u00dcbersicht \u00fcber die Ausgrabungsbefunde. Einige Gr\u00e4ber in der abgetragenen Stiftskirche sind durch eine j\u00fcngere Glockengussgrube gest\u00f6rt (Grafik: G. Bock).[\/caption]\n<p>Ziel des Projektes ist es, durch eine Kombination des biohistorischen, arch\u00e4ologischen, und historischen Quellenmaterials Erkenntnisse \u00fcber das Wirken und die Lebenswirklichkeit der Udonen im Niederelbegebiet und dar\u00fcber hinaus zu gewinnen. Als erste in einer Reihe von geplanten naturwissenschaftlichen Analysen erfolgte 2020\u20132021 bereits die umfassende anthropologische Bearbeitung der 26 Skelette \u2013 Bestandsaufnahme der vorhandenen Skelettelemente, Bestimmung der Individualdaten (Sterbealter, Geschlecht, K\u00f6rperh\u00f6he), Vermessung von Sch\u00e4del und Langknochen sowie vollst\u00e4ndige Aufnahme der pathologischen und traumatologischen Ver\u00e4nderungen \u2013 durch die Anthropologin Dr. Bettina Jungklaus. Ebenfalls im Jahr 2021 hat Prof. Dr. Ben Krause-Kyora vom Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie der CAU Kiel mit der molekulargenetischen Untersuchung aller Individuen begonnen, die 2022 abgeschlossen sein wird. Eine entsprechende Erhaltung der aDNA vorausgesetzt, werden die Ergebnisse der Analysen famili\u00e4re Beziehungen der Bestatteten untereinander zu erkennen geben. Durch die Analysen wird au\u00dferdem erstmals ein fr\u00fchmittelalterlicher genetischer Daten-Pool f\u00fcr Norddeutschland erstellt, der sich f\u00fcr Vergleiche mit aDNA-Material u.a. aus Haithabu und Schleswig eignen wird. Des Weiteren ist f\u00fcr 2021\u20132022 die Durchf\u00fchrung von 14C-Datierungen aller Individuen anberaumt.<\/p>\n[caption id=\"attachment_9038\" align=\"alignleft\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/lemm-harsefeld_3-163x300.jpg\" alt=\"Harsefeld, Fundstelle 72, Grab 39.\" width=\"300\" height=\"551\"><\/a> Harsefeld, Fundstelle 72, Grab 39. Kopfnischengrab mit gut erhaltenem Skelett (Foto: Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade).[\/caption]\n<p>In Anbetracht des enormen Potentials des Skelettmaterials besteht die Chance, mithilfe der genannten naturwissenschaftlichen Methoden in Kombination mit der arch\u00e4ologisch in Teilen gesicherten Belegungsabfolge und historisch \u00fcberlieferten Daten, die in Harsefeld bestatteten Personen zu identifizieren. Die Identifikation historisch belegter angeheirateter Frauen aus weiter entfernten Regionen \u2013 z. B. Mechtild aus Schwaben (* um 955, \u2020 vor 1016) \u2013 kann zus\u00e4tzlich auf Basis von Strontium-Isotopen-Untersuchungen gelingen, die f\u00fcr die Zukunft in Betracht gezogen werden. Zudem sind mehrere Familienangeh\u00f6rige der Stader Grafen gewaltsam zu Tode gekommen; zu erwartende Traumata am Skelettmaterial, die sich im Rahmen der anthropologischen Untersuchung nachweisen lassen, k\u00f6nnten Hinweise auf die exakten Todesursachen liefern. Im Rahmen der sich anschlie\u00dfenden arch\u00e4ologisch-historischen Untersuchungen im Jahr 2022, welche die Resultate der naturwissenschaftlichen Analysen ber\u00fccksichtigen und ihren Fokus auf das weitere kulturhistorische Umfeld richten werden, soll die machtpolitische Rolle der Udonen im Spannungsfeld zwischen dem Kontinent und Skandinavien diskutiert werden.<\/p>\n<h6>Themenbereiche<\/h6>\n<p>Mensch und Gesellschaft<\/p>\n<h6>Forschungsschwerpunkte<\/h6>\n<ul>\n<li>Research Cluster Hedeby, Slesvig and beyond<\/li>\n<li>Jenseits des Grabes<\/li>\n<li>Grundlagenforschung in der naturwissenschaftlichen Arch\u00e4ologie<\/li>\n<\/ul>\n<h6>Mitarbeiter<\/h6>\n<p><strong>Leitung:<br \/><\/strong>Dr. Thorsten Lemm<\/p>\n<p><strong>Mitarbeiter:<br \/><\/strong>Dr. John Meadows<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0<\/p>\n<h6>In Kooperation mit<\/h6>\n<p>Daniel N\u00f6sler M.A. (Arch\u00e4ologische Denkmalpflege des Landkreises Stade)<\/p>\n<p>Prof. Dr. Ben Krause-Kyora (Institut f\u00fcr Klinische Molekularbiologie, CAU Kiel)<\/p>\n<p>Arne Homann M.A. (St\u00e4dtisches Museum Schlo\u00df Salder, Salzgitter)<\/p>\n","comment_info":"No Comments","acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9020"}],"version-history":[{"count":26,"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9020\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10737,"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9020\/revisions\/10737"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}