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Cluster Zeichen, Symbole, Bildersprache

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Bilder und Zeichen sind so alt wie der moderne Mensch. Im Arbeitsraum treten sie seit der frühesten Besiedlung in der Hamburger Kultur vor ca. 15.000 Jahren auf. Oftmals ist es schwierig, bei ihnen zwischen einem „nur“ ornamentalen, schmückenden Charakter oder einem symbolischen bzw. semantischen Inhalt zu unterscheiden. Mit dem Aufkommen von Schrift wie auch echten, oft kulturübergreifend verwendeten Symbolen (z. B. Radkreuze, Triskelen, Swastiken oder auch Motivkoppelungen wie „Vogel-Fisch“) sind Zeichen und Zeichensysteme in über sie selbst hinausweisender Funktion festzustellen, deren Lesung und Deutung aber heute vielfach umstritten ist.
Doch als authentische Hinterlassenschaft weitgehend schriftloser Kulturen sind Bilder und Zeichen von größter Bedeutung. Sie ermöglichen ein tieferes Verständnis der historischen Entwicklung auch des Nord- und Ostseeraumes in kultureller, politischer und religiöser Hinsicht. Zur Auswertung der materiellen wie immateriellen Dimensionen von bildtragenden Gebrauchsgegenständen sind in interdisziplinärer Zusammenarbeit unterschiedliche Zugangswege zu beschreiten und zu korrelieren, insbesondere mit Hilfe verschiedener geisteswissenschaftlicher Ansätze. So wird es möglich, figürliche, ornamentale oder zeichenhafte Darstellungen durch die Identifizierung ihrer einstigen Kontexte und der Dechiffrierung ihrer Codes als Bildersprache in ihrem ehemaligen Aussagewert wieder verständlich zu machen. Ein Arbeitsschwerpunkt mit mehreren Projekten liegt auf der charakteristischen Bildersprache der germanischen Gruppen im ersten nachchristlichen Jahrtausend.

'Barbarian art' − roots, synthesis, purpose
Dr. Ruth Blankenfeldt, Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, PD Dr. phil. habil. Alexandra Pesch
Examination and dating of Mesolithic antler head-dresses
Markus Wild MA, Dr. John Meadows, Dr. Martin Street (MONREPOS, RGZM)
Gold collars: The power of beasts
Dr. Alexandra Pesch
Imagery: Cultic communication (and: Legacy of Karl Hauck)
Dr. Alexandra Pesch
Late Iron Age pendants (800–1250 AD) in the Eastern Baltic: adorning, self-definition, religion
Tuuli Kurisoo MA
S-shaped clasps in european Barbaricum
Krzysztof Patalan M.A.
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