Skip to content. | Skip to navigation

Sections
Personal tools
Kontakt

Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie

Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Schloss Gottorf
D-24837 Schleswig

Tel. +49/4621 - 813-0
Fax +49/4621 - 813-535
E-Mail zbsa@schloss-gottorf.de

► Anfahrt

 

Mai 2019

Erforschung der Falknereigeschichte am ZBSA am Beispiel der weltweit ältesten Zeugnisse aus China

 

Falknerei - die Kunst, mit Vögeln zu jagen (Friedrich II.), ein lebendiges menschliches Kulturerbe (UNESCO) und Forschungsgegenstand am ZBSA - hat viele Spuren hinterlassen, von Europa und Nordafrika im Westen bis nach Japan im Osten. Die Abbildung für den Kalendermonat Mai, Wandbemalung in einem nahezu 2000 Jahre alten Grab in China, gehört zu einer Gruppe miteinander verwandter Bildzeugnisse aus der Zeit der sogenannten Han-Dynastie. Falknerei ist lückenlos für das alte China überliefert, durch schriftliche Bezeugungen und auch Abbildungen, die nicht allein Mensch und Greifvogel, sondern auch Falknereiausrüstung zeigen.

Painted tomb brickPainted tomb brick showing pheasant hunt from Tomb M5, 3rd–5th centuries, in Jiayuguan, Gansu, northwestern China.

Der schlagende Beweis fehlt, aber es gibt Indizien, die nahelegen, die Herkunft dieser Jagdart in der Steppe nördlich von China zu suchen, von wo aus sie zunächst nach China und dann weiter in den Osten, Süden und Westen gelangte. Falknerei ist mehr als nur Jagd, sie ist das emotionell aufgeladene Bündnis zwischen einem wilden und eigentlich menschenscheuen Raubvogel und einem Menschen, wie wortgewaltig von Helen Macdonald in ihrem Buch *H wie Habicht* beschrieben.

Document Actions