Skip to content. | Skip to navigation

Sections
Personal tools

Welt und Umwelt frühmesolithischer Jäger und Sammler (abgeschlossen)

Dr. Daniel Groß

Das Projekt setzt sich mit der Mensch-Umwelt-Interaktion frühmesolithischer Jäger und Sammler in der nordmitteleuropäischen Tiefebene auseinander. Im Zuge der rasanten Wiedererwärmung des Erdklimas am Übergang aus dem Eiszeitalter, dem Pleistozän, ins Holozän folgten umfangreiche Veränderungen der Umwelt. In diesem chronologischen Rahmen zeigen sich auch im archäologischen Fundgut klare Wandel, da Artefaktinventare spätpaläolithischer Prägung durch solche mesolithischen Habitus abgelöst werden. Inwiefern die Ausbreitung und das Siedlungsverhalten von mittelsteinzeitlichen Wildbeutergruppen des frühen Holozäns von den ökologischen Bedingungen abhing und mit der sich stark wandelnden Umwelt in Interaktion stand, ist Kernfrage des Projektes.

 Durch den Vergleich von Fundplätzen wird es möglich generelle Muster zu erkennen und die Habitatbindung der prähistorischen Jäger und Sammler zu bewerten. Basis der Analysen bilden Umweltrekonstruktionen und der Vergleich von Artefakten. Außerdem erfolgt die Vorlage des Fundplatzes Friesack 27a aus Brandenburg.

 Durch Vernetzung von Biotoprekonstruktionen, Artefaktinventaren und der Lage der Stationen wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen die ‚Mesolithisierung‘ im Arbeitsgebiet erfolgte. Um möglichst umfassende Aussagen zu den Biotopen und Artefaktspektren generieren zu können, werden in dem Projekt primär Moorfundplätze genutzt, zu denen bereits H. Schwabedissen 1964 treffend bemerkte:

Nur derartige Stationen ermöglichen uns die Erfassung des Wesensgehaltes des Mesolithikums. Im Vergleich zu ihnen spielen all die Oberflächenstationen, wie sie uns aus Norddeutschland ebenso wie aus den polnisch/russischen Gebieten des Ostens so zahlreich vorliegen oder gar die Höhlenfunde Frankreichs und Nordafrikas für unsere Frage keine entscheidende Rolle“.

Further information:

Document Actions
Aktueller Hinweis!

Das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie arbeitet aufgrund der Corona-Krise ab dem 17.3.2020 überwiegend im Homeoffice. Unter den bekannten Mailadressen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar.

Daher haben auch Gastwissenschaftler zur Zeit keinen Zugang zu unseren Räumlichkeiten. Bitte wenden Sie sich zu gegebener Zeit an die bekannten Ansprechpartner.

Siehe auch:https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

 

From 17/3/2020 the staff of the Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology will be mainly working from home due to the Corona crisis. The employees can be reached under the known email addresses.

For this reason, guest researchers do currently not have access to our facilities. Please get in touch with the known contact persons in due course.

See further: https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

Staff
Chiefs:
Dr. Daniel Groß
 
x
Unsere Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen. Einverstanden!