Skip to content. | Skip to navigation

Sections
Personal tools

Der mitteldeutsche Fundplatz Frienstedt (abgeschlossen)

Christoph G. Schmidt M.A.

Vorbild Feind? Germanische Elite unter römischem Einfluss

Gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung wurde zum 1. November 2009 ein zweijähriges Forschungsprojekt begonnen, das dem jüngerkaiserzeitlichen Fundplatz Frienstedt, Stadt Erfurt, gewidmet ist. Dieser Fundplatz, der 2001–2003 etwa zur Hälfte ausgegraben wurde, umfasst eine Handwerkersiedlung mit nachgewiesener Bunt- und Edelmetallverarbeitung und äußerst zahlreichen Materialresten römischer Provenienz, dazu elf Körpergräber der Haßleben-Leuna-Gruppe sowie vermutlich einen Kultplatz. Diese seltene Kombination erlaubt Untersuchungen einerseits zur Sozialstruktur und regionalen Elitenbildung der jüngeren römischen Kaiserzeit im Barbaricum, andererseits auch zu Fragen des ökonomischen, technologischen und kulturellen Einflusses aus römischem Gebiet und deren möglichen politischen Hintergründen insbesondere im 3. Jahrhundert n. Chr.

Frienstedt

 

Im Rahmen von Examensarbeiten werten studentische Hilfskräfte die geschlossenen keramischen Fundkomplexe als Grundlage einer empirisch erstellten Chronologie aus. Am Labor des Kooperationspartners Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) in Weimar werden materialanalytische Untersuchungen neue Anhaltspunkte zur Keramik- und Metalltechnologie, insbesondere zur mitteldeutschen Drehscheibenware liefern. Die Siedlungs- und Grabbefunde sowie die zahlreichen Metallobjekte schließlich bilden die Grundlage einer laufenden Dissertation, in der abschließend auch die einzelnen Arbeitsbereiche zusammengeführt werden sollen.

 

Die veröffentlichte Dissertation online:

https://macau.uni-kiel.de/receive/dissertation_diss_00023264

 

Document Actions
Aktueller Hinweis!

Das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie arbeitet aufgrund der Corona-Krise ab dem 17.3.2020 überwiegend im Homeoffice. Unter den bekannten Mailadressen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar.

Daher haben auch Gastwissenschaftler zur Zeit keinen Zugang zu unseren Räumlichkeiten. Bitte wenden Sie sich zu gegebener Zeit an die bekannten Ansprechpartner.

Siehe auch:https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

 

From 17/3/2020 the staff of the Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology will be mainly working from home due to the Corona crisis. The employees can be reached under the known email addresses.

For this reason, guest researchers do currently not have access to our facilities. Please get in touch with the known contact persons in due course.

See further: https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

In Cooperation with

Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) in Weimar

 
x
Unsere Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen. Einverstanden!