Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen
Benutzerspezifische Werkzeuge

Riesenklingen als Anzeiger von Fernkontakten?

Dr. Mara-Julia Weber

Ein technologischer Vergleich zwischen Ahrensburger Kultur, Belloisien und Long Blade Technology

Dieses Projekt hat zum Ziel, durch einen technologischen Vergleich das Verhältnis dreier archäologischer Kulturen am Ende des Spätpaläolithikums in Nordwesteuropa zu charakterisieren und ihre Bedeutung für die Entwicklung von einer paläolithischen hin zu einer mesolithischen Lebensweise zu rekonstruieren. Die Eggstedt-Stellmoor-Gruppe der Ahrensburger Kultur in Norddeutschland, das Belloisien des Pariser Beckens und Nordfrankreichs bis zur Bretagne sowie die vor allem im Süden Englands nachgewiesenen Long Blade Assemblages haben das Auftreten sogenannter Groß- und Riesenklingen gemeinsam, die zum Teil Kantenbeschädigungen aufweisen. Inwieweit die Herstellung und der Gebrauch dieser Klingen, aber auch die Subsistenzwirtschaft und Mobilität der genannten Kulturen ebenfalls übereinstimmen, soll durch die gemeinsame Analyse archäologischer Inventare aus den verschiedenen Regionen geklärt werden.

Klinge der Ahrensburger Kultur aus Eggstedt

Dank eines Forschungsstipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Fondation de la Maison des Sciences de l'Homme konnten 2013 die Methoden und Techniken zur Herstellung von Feuersteinartefakten am Fundplatz Donnemarie-Dontilly (Seine-et-Marne) im südlichen Pariser Becken untersucht werden. Die Ergebnisse dieser Studie sowie damit verbundene methodische Überlegungen dienen als Basis für den Vergleich mit weiteren Fundstellen des Belloisien und der zeitgenössischen Kulturen (cf. Valentin et al. 2014).

 

Publikation

B. Valentin/M.-J. Weber/P. Bodu, Initialisation and progression of the core reduction process at Donnemarie-Dontilly (Seine-et-Marne, France), site of the 'Belloisian' tradition. New interpretative key for comparisons with contemporaneous industries and Federmesser-Gruppen assemblages. Bulletin de la Société préhistorique française 111, 2014, 4, 659-678.

Artikelaktionen
Aktueller Hinweis!

Das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie arbeitet aufgrund der Corona-Krise ab dem 17.3.2020 überwiegend im Homeoffice. Unter den bekannten Mailadressen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar.

Daher haben auch Gastwissenschaftler zur Zeit keinen Zugang zu unseren Räumlichkeiten. Bitte wenden Sie sich zu gegebener Zeit an die bekannten Ansprechpartner.

Siehe auch:https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

 

From 17/3/2020 the staff of the Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology will be mainly working from home due to the Corona crisis. The employees can be reached under the known email addresses.

For this reason, guest researchers do currently not have access to our facilities. Please get in touch with the known contact persons in due course.

See further: https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

In Kooperation mit

Prof. Dr. Boris Valentin, Université Paris 1 und UMR 7041 ArScAn, Ethnologie préhistorique

Dr. Pierre Bodu, UMR 7041 ArScAn, Ethnologie préhistorique

Unterstützt durch

Forschungsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Fondation de la Maison des Sciences de l'Homme

Projet collectif de recherche „Paléolithique final et Mésolithique dans le Bassin parisien et ses marges. Habitats, societies et environnement” (Nanterre, Frankreich)

Mitarbeiter
Leitung:
Dr. Mara-Julia Weber
 
x
Unsere Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen. Einverstanden!