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Untersuchungen zur Tiernutzung im südwestlichen Ostseeraum während des 1. Jahrtausends

Die parallele Untersuchung von Tierknochenfunden aus Plätzen unterschiedlicher Funktionalität im Küstengebiet des südwestlichen Ostseeraums von der Römischen Kaiserzeit bis zur Wikingerzeit mit archäozoologischen Methoden erlaubt die Rekonstruktion differierender Nutzungsschwerpunkte und ermöglicht Aufschlüsse über gesellschaftliche Reaktionen auf variierende ökogeographische Rahmenbedingungen. Im Hintergrund der Interpretationen stehen auch die Intensität der (Handels)Beziehungen untereinander oder zu kulturellen Nachbarregionen und Nachweismöglichkeiten lokaler sozialer Differenzierung, nicht zuletzt mit Bezug zur Großwildjagd.

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