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Mara-Julia Weber: From technology to tradition – Re-evaluating the Hamburgian-Magdalenian relationship

Die Publikation ist die Dissertation der Autorin, die sie 2010 an der Universität Tübingen abschloss. 21 x 29,7 cm, 256 S., zahlr. Abb., brosch. Aus der Reihe: Untersuchungen und Materialien zur Steinzeit in Schleswig-Holstein und im Ostseeraum, Band 5

Eine Vergleichsstudie zu spätjungpaläolithischen Flintinventaren

Ziel der Untersuchung von von Mara-Julia Weber sind komparative technologische und typologische Analysen zwischen spätjungpaläolithischen Kerbspitzeninventaren der Hamburger Kultur in Schleswig-Holstein und solchen vom Typ Cepoy- Marsangy in Nordfrankreich. Die Neubewertungen und die aufwendigen Zusammenpassungen der norddeutschen Flintartefakte aus dem Ahrensburger Tunneltal basieren auf Fundinventaren, die in den 1950er- und 1970er-Jahren von Alfred Rust und Gernot Tromnau publiziert wurden. Darüber hinaus wird ein kleines Inventar der Havelte-Gruppe von Ahrenshöft LA 58 D berücksichtigt, welches von Ingo Clausen 1995 und der Autorin 2008 ausgegraben wurde.
Zum Verständnis kultureller Traditionen können Flintinventare heute in weitaus größerem Maße beitragen, wenn durch Zusammenpassungen die Biografien von Werkzeuggruppen analysiert und die chaŒne opératoire der Flintproduktion rekonstruiert werden. Die in dieser Arbeit untersuchten spätjungpaläolithischen Kerbspitzeninventare aus zwei weit voneinander entfernten geografischen Räumen bieten sich für einen solchen Vergleich geradezu an. Die erzielten Ergebnisse lassen verschiedene Deutungsmodelle zu möglichen Verwandtschaftsbeziehungen von Hamburger Kultur und dem westeuropäischen Magdalénien supérieur/final zu und stellen eine wesentliche Ergänzung zu den bislang eindimensionalen typologischen Überlegungen dar.

 

Rezensionen

Bulletin de la Société Préhistorique Française 2013

Quartär 2013

Kuml 2014

Journal of Anthropological Research 2014

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