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Forschung

Aufgabe des ZBSA ist die regionen- und epochenübergreifende archäologische Forschung in Skandinavien, dem nordatlantischen Raum, dem Baltikum und dem ehemaligen Ostpreußen (Teile Polens und Russlands). Unser Ziel ist die breit gefächerte Rekonstruktion der Vergangenheit im interdisziplinären Verbund mit anderen Wissenschaften.

Die Archäologie des weitgespannten Arbeitsgebietes des ZBSA zeichnet sich durch wissenschaftlich relevante Besonderheiten aus, die sich in seinen Forschungsfeldern (► Forschungsschwerpunkte) widerspiegeln:

die spät einsetzende nach­eiszeitliche Besiedlungsgeschichte, die periphere Lage zu Kulturen Mittel- und Südosteuropas und deren kulturelle Reflektion, starke maritime Prägung mit den daraus resultierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modellen sowie – nach der Steinzeit – begrenzte Zugangsmöglichkeit zu Rohstoffen mit der notwendig werdenden Schaffung weiter Kommunikationswege und -netze. Die Kulturen im skandinavischen und baltischen Raum entwickelten individuelle, aber nicht isolierte Lösungen und Innovationen. Kennzeichnend sind zudem vergleichsweise lange kulturelle und besiedlungsgeschichtliche Kontinuitäten, die besondere wissenschaftliche Herausforderungen darstellen.

Die Arbeit des ZBSA ist inhaltlich in die drei wissenschaftlichen Themenbereiche ► Mensch & Artefakt, ► Mensch & Gesellschaft und ► Mensch & Umwelt sowie auf der nächsten Ebene in inhaltliche und methodische Forschungsschwerpunkte gegliedert, in denen gemeinsame Forschungsfragen unterschiedlicher Projekte diskutiert werden. Die Schwerpunkte sind den einzelnen Themenbereichen zugeordnet, können deren Grenzen jedoch auch inhaltlich überschreiten. Einzelprojekte sind immer einem Themenbereich zugeordnet, auch wenn sie keinem Forschungsschwerpunkt angehören, was allerdings zu einem Ausnahmefall gehört.

Damit bekennt sich das ZBSA zu einem ganzheitlichen Forschungspro­gramm, das Archäologie als methodisches Brückenfach zu anderen Disziplinen der Geistes-, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften begreift.

 

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Aktueller Hinweis!

Das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie arbeitet aufgrund der Corona-Krise ab dem 17.3.2020 überwiegend im Homeoffice. Unter den bekannten Mailadressen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar.

Daher haben auch Gastwissenschaftler zur Zeit keinen Zugang zu unseren Räumlichkeiten. Bitte wenden Sie sich zu gegebener Zeit an die bekannten Ansprechpartner.

Siehe auch:https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

 

From 17/3/2020 the staff of the Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology will be mainly working from home due to the Corona crisis. The employees can be reached under the known email addresses.

For this reason, guest researchers do currently not have access to our facilities. Please get in touch with the known contact persons in due course.

See further: https://landesmuseen.sh/de/coronavirus

 
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