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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>zbsa_admin</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/zbsa_admin/</author_url><title>Aktuelles - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="jUh7VSLzYH"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/aktuelles/"&gt;News&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/aktuelles/embed/#?secret=jUh7VSLzYH" width="600" height="338" title="&#x201C;Aktuelles&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="jUh7VSLzYH" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Vor &#xFC;ber 10.000 Jahren &#x2026; &#xC4;ltestes Grab Norddeutschlands entdeckt! Eine kleine Grabungsfl&#xE4;che mit gro&#xDF;em Potential! Bei Ausgrabungen des zur Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf geh&#xF6;renden Zentrums f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie in L&#xFC;chow, Kreis Herzogtum Lauenburg, wurde in der vergangenen Woche die bisher &#xE4;lteste Grabst&#xE4;tte Norddeutschlands entdeckt. Dabei handelt es sich um eine Brandbestattung, die von mittelsteinzeitlichen J&#xE4;gern, Fischern und Sammlern vor ca. 10.500 Jahren am Rande des Duvenseer Moors angelegt wurde. Zu dieser Zeit war die letzte Eiszeit bereits seit mehr als 1000 Jahren Vergangenheit. In der Landschaft hatten sich zun&#xE4;chst als Pioniervegetation Birken- und Kieferw&#xE4;lder ausgebreitet, die nun aber zunehmend durch die Hasel verdr&#xE4;ngt wurden, welche gro&#xDF;fl&#xE4;chige Buschwaldbest&#xE4;nde ausbildete. Vor allem in der Jungmor&#xE4;nenlandschaft entlang der heutigen Ostsee existierten zahlreiche Seen, deren flache Ufer zunehmend verlandeten. Diese Landschaft wurde von J&#xE4;ger- und Sammler-Gruppen bewohnt, die von S&#xFC;den herkommend der sich ausbreitenden Waldlandschaft gefolgt waren, w&#xE4;hrend die zuvor ans&#xE4;ssigen Rentierj&#xE4;ger der Sp&#xE4;teiszeit nach Norden abgewandert waren. Die nachfolgenden J&#xE4;ger-und-Sammler-Gruppen lebten von der Jagd auf das Wild des Waldes (Rothirsch, Reh, Wildschwein), vom Fischfang und vom Sammeln insbesondere der weit verbreiteten Haselnuss. Eine der Schl&#xFC;sselregionen zur Erforschung dieser Zeit ist das Duvenseer Moor im Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein, wo bereits vor knapp 100 Jahren die ersten Wohnpl&#xE4;tze dieser steinzeitlichen J&#xE4;ger und Sammler entdeckt wurden. Seit Mitte der 1960er Jahre bis zu seinem Ruhestand am Beginn der 2000er Jahre war es der Arch&#xE4;ologe Klaus Bokelmann vom damaligen Arch&#xE4;ologischen Landesmuseum in Schleswig, der die Forschungen entscheidend vorangetrieben hatte. Ihm ist die Entdeckung von weit mehr als 20 weiteren Fundstellen im Duvenseer Moor zu verdanken. Dazu geh&#xF6;rt auch der Fundplatz L&#xFC;chow LA 11, auf dem jetzt die Brandbestattung gefunden wurde. Seit 2010 hatte Dr. Harald L&#xFC;bke im Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) die Aufgabe &#xFC;bernommen, diese erfolgreichen Forschungen fortzuf&#xFC;hren. Durch die Digitalisierung aller Ausgrabungsdokumentationen zu den bis dahin bekannten Fundstellen war eine ausgezeichnete Grundlage f&#xFC;r weitere Gel&#xE4;ndearbeiten geschaffen worden, die in enger Abstimmung und Unterst&#xFC;tzung mit der zust&#xE4;ndigen Genehmigungsbeh&#xF6;rde, dem Arch&#xE4;ologischen Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH), durchgef&#xFC;hrt wird. Diese wurde au&#xDF;erdem durch den an der Christian-Albrechts-Universit&#xE4;t zu Kiel 2016 neu eingerichteten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&#xF6;rderten Sonderforschungsbereich 1266 &#x201E;TransformationsDimensionen &#x2013; Mensch-Umwelt Wechselwirkungen in Pr&#xE4;historischen und Archaischen Gesellschaften&#x201C; erm&#xF6;glicht, an dem das ZBSA mit insgesamt vier Teilprojekten beteiligt ist. Dabei ist das Projekt 1266-B2 &#x201E;Transformationen spezialisierter holoz&#xE4;ner Wildbeuter&#x201C; federf&#xFC;hrend bei den neuen Untersuchungen im Duvenseer Moor. In enger Zusammenarbeit mit den naturwissenschaftlichen Partnerdisziplinen wie der Geophysik oder der Pal&#xE4;obotanik konnten wichtige neue Erkenntnisse zur Geomorphologie und Entwicklung des Moores gewonnen werden. Die arch&#xE4;ologischen Ausgrabungen, die mit Unterst&#xFC;tzung des Arch&#xE4;ologischen Landesamtes Schleswig-Holstein und des Museums f&#xFC;r Arch&#xE4;ologie durchgef&#xFC;hrt werden, liefern neue Informationen zur Nutzung dieser Mikroregion durch die damaligen Menschengruppen. W&#xE4;hrend bei den altbekannten Wohnpl&#xE4;tzen vor allem das saisonale Sammeln von Haseln&#xFC;ssen im Vordergrund stand, lassen sich auf den neu untersuchten Stationen in sehr viel st&#xE4;rkerem Umfang Jagd- und Fischfangaktivit&#xE4;ten nachweisen. Dies weist auf eine ganzheitliche und diversifizierte Landschaftsnutzung hin. Diese bisher schon ausgesprochen erfolgreichen Forschungsergebnisse werden jetzt aber noch einmal gesteigert durch die Entdeckung der Brandbestattung auf der Fundstelle L&#xFC;chow LA 11. In Schleswig-Holstein ist es die erste mesolithische Bestattung, die bisher entdeckt wurde. Aus S&#xFC;dskandinavien und Mecklenburg-Vorpommern bekannte Gr&#xE4;ber steinzeitlicher J&#xE4;ger und Sammler sind dagegen sehr viel j&#xFC;nger und geh&#xF6;ren bereits in das Sp&#xE4;tmesolithikum nach 8000 vor heutiger Zeit. Lediglich bei Hammelev in J&#xFC;tland, D&#xE4;nemark, gibt es einen &#xE4;hnlich alten Fund einer Grabst&#xE4;tte. Bezeichnenderweise handelt es sich auch hierbei um einen Leichenbrandfund. Somit deutet sich nunmehr an, dass eine Brandbestattung offenbar das vorherrschende Bestattungsritual der J&#xE4;ger und Fischer zu Beginn unserer heutigen Warmzeit ist. Nach der Entdeckung des Fundes in der vergangenen Woche sind die Ausgr&#xE4;ber dabei, jetzt die beidseitigen Fundschichten abzutragen. Die Brandbestattung bleibt dabei in einem Block stehen, der mithilfe des Grundbesitzers und Bauern Paul Petersen geborgen werden soll. Dieser Block soll dann in die Werkst&#xE4;tten des Museums f&#xFC;r Arch&#xE4;ologie in Schleswig verbracht und unter kontrollierten Laborbedingungen weiter untersucht werden. Quelle: &#xA9; ALSH &gt; Zur Pressemitteilung auf der Seite der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf: ZBSA Arch&#xE4;ologen gelingt Sensationsfund</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2022/10/duvensee1_pm.jpg</thumbnail_url></oembed>
