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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Isabel Sonnenschein</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/isabel-sonnenschein/</author_url><title>Bildpraktiken zwischen Weltbildern und Normsetzungen, Workshop zur Methodik der Bildforschung, 28.02.-1.03.2023, Mainz - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="NVHyx3w6Rd"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/bildpraktiken-zwischen-weltbildern-und-normsetzungen/"&gt;Bildpraktiken zwischen Weltbildern und Normsetzungen, Workshop zur Methodik der Bildforschung, 28.02.-1.03.2023, Mainz&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/bildpraktiken-zwischen-weltbildern-und-normsetzungen/embed/#?secret=NVHyx3w6Rd" width="600" height="338" title="&#x201C;Bildpraktiken zwischen Weltbildern und Normsetzungen, Workshop zur Methodik der Bildforschung, 28.02.-1.03.2023, Mainz&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="NVHyx3w6Rd" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Internationaler Workshop zur Arch&#xE4;ologischen Bildwissenschaft mit ausgew&#xE4;hlten G&#xE4;sten aus verschiedenen&#xA0;&#xA0;Fachdisziplinen, organisiert in Kooperation von ZBSA und LEIZA. Wenn riesige Buddhastatuen und Tempel gesprengt, wenn im Krieg die Denkm&#xE4;ler der Besiegten niedergerissen oder unerw&#xFC;nschte Flaggen verbrannt werden, handelt es sich um bewusste Akte der Manipulation und Zerst&#xF6;rung von Bildern. Es geschieht, weil bestimmte Bilder ganz konkret politische, religi&#xF6;se oder kulturelle Tatsachen spiegeln, die in diesem Moment von den handelnden Menschen als unangemessen betrachtet werden.Solche Ph&#xE4;nomene lassen sich &#xFC;berall auf der Welt beobachten. In unserem Projekt m&#xF6;chten wir Bildquellen aus dem fr&#xFC;hmittelalterlichen Europa nutzen, die Hinweise auf die Akzeptanz, Ver&#xE4;nderung oder Ablehnung von Bildern und den damit vermittelten Wertvorstellungen und Normen in arch&#xE4;ologischer Perspektive geben. Auch Transfer- und Rezeptionsprozesse, also z.B. die &#xDC;bernahme r&#xF6;mischer Bildkonventionen in die germanische Ikonographie, spielen eine Rolle. Als Bildpraxis verstehen wir dabei den konkreten Umgang mit Bildern und bildtragenden Objekten sowie ihre praktische Handhabung in einem spezifischen gesellschaftlichen Kontext. Der Workshop in den neuen R&#xE4;umlichkeiten des RGZM/LEIZA in Mainz ist der zweite in einer Reihe von fachwissenschaftlichen Zusammenk&#xFC;nften (der erste fand am 4./5. Oktober 2021 in Schleswig statt). Diese laufen im Rahmen eines langfristig angelegten Projektes, dessen Ziel es ist, die Ableitung allgemeiner Zug&#xE4;nge und Werkzeuge f&#xFC;r ein zweckbezogen-funktionales wie dann auch semantisches Verst&#xE4;ndnis von alten Bilddarstellungen zu erm&#xF6;glichen. Denn trotz vielfacher wissenschaftlicher Erkenntnisse und theoretischer wie auch methodischer Fortschritte der letzten Jahre fehlt es an generellen, allgemeing&#xFC;ltigen und anerkannten Grunds&#xE4;tzen, welche m&#xF6;glichst gesicherte methodische Zugangswege zu einer unvoreingenommenen Bilddeutung er&#xF6;ffnen. Es geht um die Suche nach methodisch fundierten Werkzeugen zu einer arch&#xE4;ologischen Hermeneutik. Dazu stellen wir verschiedene gebr&#xE4;uchliche Methoden gegen&#xFC;ber, die in ganz unterschiedlichen Forschungsfeldern und Fachbereichen erprobt worden sind, und hinterfragen und diskutiert sie kritisch. Bewusst geht die Perspektive &#xFC;ber den europ&#xE4;ischen Horizont hinaus. Programm:Bildpraktiken zwischen Weltbildern und NormsetzungenLeibniz Zentrum f&#xFC;r Arch&#xE4;ologie, Mainz Dienstag, 28. Februar 202315.00 Begr&#xFC;&#xDF;ung15.30 Christoph Huth (Freiburg): Figurationen der Kupfer- und Eisenzeit und ihr arch&#xE4;ologischer Aussagewert16.00 Holger Baitinger (Mainz): Fr&#xFC;he vollplastische Bildwerke n&#xF6;rdlich der Alpen &#x2013; ein Beitrag zu Kulturkontakten in der Hallstatt- und Fr&#xFC;hlat&#xE8;nezeit16.30 Kaffeepause16.45 Martin Sch&#xF6;nfelder (Mainz): Fr&#xFC;he keltische Kunst: Probleme bei der Interpretation von Knollennasen und Fabelwesen17.15 Thorben Frieling (Hamburg): Mutterlos &#x2013; Athenageburt im Wandel17.45 Annette Haug (Kiel): Zwischen den Welten wandern: Bilder als MediatorenAb 19.00 gemeinsames Abendessen Mittwoch 1. M&#xE4;rz 20239.00 Charlotte Behr (London): Provinzialr&#xF6;mische Skulpturen von G&#xF6;tterbildern im kolonialen Kontext9.30 Alexandra Pesch (Schleswig): Handhabung und Behandlung der merowingerzeitlichen Goldblechfiguren10.00 Benjamin Fourlas und Stefan Albrecht (Mainz): Kirchenpolitisch-dogmatische Normsetzungen als Triebfeder f&#xFC;r Bildsch&#xF6;pfungen, -manipulationen und -zerst&#xF6;rungen in Byzanz (6.-9. Jh.)10.45 Kaffeepause11:00 Michaela Helmbrecht (M&#xFC;nchen): Re-Pr&#xE4;sentation des G&#xF6;ttlichen: Ein&#xE4;ugige Figuren der Vendel- und Wikingerzeit in Skandinavien11.30 Sigmund Oehrl (Stavanger): Die Bildsteine Gotlands und ihre Wiederverwendung in christlicher Zeit12.00 Renate Heckendorf (Hamburg): Vom Winde verweht &#x2013; Verwitterung und Zerst&#xF6;rung von Petroglyphen12.30 Abschlussdiskussion und Imbiss</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2023/02/IK-583-Soederby-282x300.jpg</thumbnail_url></oembed>
