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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>Das nordfriesische Watt - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="c5Zi8PLnuB"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/das-nordfriesische-watt/"&gt;Das nordfriesische Watt&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/das-nordfriesische-watt/embed/#?secret=c5Zi8PLnuB" width="600" height="338" title="&#x201C;Das nordfriesische Watt&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="c5Zi8PLnuB" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Dr. Ruth Blankenfeldt Die K&#xFC;stenregion Nordfrieslands stellt einen geomorphologisch hoch dynamischen Naturraum dar und ist als Teil des&#xA0;UNESCO-Welterbes Wattenmeer&#xA0;unter Schutz gestellt.Zugleich handelt es sich auch um das Relikt einer untergegangenen Kulturlandschaft: Umwelteinfl&#xFC;sse wie Meeresspiegelschwankungen und St&#xFC;rme, aber auch Deichbau und k&#xFC;nstliche Landgewinnung ver&#xE4;nderten die Region in den letzten Jahrtausenden st&#xE4;ndig.Historische Hinterlassenschaften auf den Geest- und Marscheninseln sowie auf den Halligen sind relativ gut erschlossen. Die arch&#xE4;ologische Bearbeitung der ehemals besiedelten und bewirtschafteten Gebiete, die heute in K&#xFC;stenn&#xE4;he und durch den Gezeitenstrom mal &#xFC;ber und mal unter Wasser liegen, unterliegt jedoch anderen Faktoren als es bei &#x201E;normaler&#x201C; Festlandarch&#xE4;ologie der Fall ist. Mit der Kombination geophysikalischer, geoarch&#xE4;ologischer und arch&#xE4;ologischer Untersuchungen im Umfeld des Handelsplatzes von Rungholt sowie weiterer definierter Kernarbeitsbereiche (hier ist vor allem Hallig Hooge und umliegende Wattfl&#xE4;chen zu nennen) wird angestrebt, gro&#xDF;e Teile der Kulturlandschaft des Nordfriesischen Wattenmeers zu erfassen, zu vermessen und zu dokumentieren. Fragen &#xFC;ber die Entwicklung der heutigen K&#xFC;stenlandschaft stehen dabei ebenso im Fokus wie die Suche nach ehemaligen Siedlungslandschaften und Aussagen zu deren Ausdehnung und Nutzung. Die kartographische Dokumentation (geo-)arch&#xE4;ologischer Relikte stellt auch den Ausgangspunkt zur Bewertung des Erhaltungszustandes dar. Hierdurch sollen Pr&#xFC;fsteine erarbeitet werden, die den Archivcharakter der jeweiligen Wattfl&#xE4;chen umschreiben und auch definieren, wo bspw. aufgrund erh&#xF6;hter Gef&#xE4;hrdung durch Erosion oder &#xDC;berlagerung ein intensives Monitoring n&#xF6;tig sein wird. S&#xE4;mtliche bereits bekannten sowie neuen Daten sollen durch eine Langzeitarchivierungsstrategie der Nachwelt zur Verf&#xFC;gung stehen Das Forschungsvorhaben baut auf das 2015-2018 im Rahmen des SPP 1630: H&#xE4;fen von der R&#xF6;mischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter durch das DFG gef&#xF6;rderte Projekt &#x201E;Geoarch&#xE4;ologische Untersuchungen der H&#xE4;fen des 12. und 13. Jahrhunderts entlang der Hever (Nordfriesland) ausgehend vom Handelsplatz Rungholt&#x201C; auf, bei dem es unter anderem erstmals gelang, den Abschnitt eines mittelalterlichen Hauptdeiches samt Schleusenanlagen unter dicken Sandschichten zu lokalisieren und zu vermessen. 2019 wurde unter der Federf&#xFC;hrung von Hanna Hadler, Universit&#xE4;t Mainz, ein Folgeantrag auf Forschungsf&#xF6;rderung bei der DFG einegereicht und nach einer &#xDC;berarbeitung 2020 bewilligt. Die erfolgreiche Methoden-Kombination beginnt mit geophysikalischen Kartierungen im Gel&#xE4;nde. Durch Sedimentkernbohrungen werden anschlie&#xDF;end Hinweise auf chronologische Zusammenh&#xE4;nge der sichtbar gewordenen Siedlungsspuren sowie zur Landschaftsentwicklung im Untersuchungsgebiet gewonnen. Arch&#xE4;ologischen Verfahren liefern weitere Informationen. Hierzu geh&#xF6;ren Vorarbeiten wie die digitale Aufarbeitung historischer Karten und Fundberichte sowie Ortsbegehungen und der Vergleich mit rezenten Landschaften. Viele relevante Artefakte konnten in einem bestimmten Prielbereich geborgen werden. Detektorbegehungen haben das Fundspektrum hier in den letzten Jahren bedeutend erweitert. Durch einen an der CAU gefertigten metallenen Grabungskasten sind Bodeneingriffe von 1 m x 1m bei Niedrigwasser m&#xF6;glich. Hierdurch sind in bestimmten Bereichen inzwischen wichtige stratigraphische Aussagen gelungen. Neben den Gel&#xE4;ndearbeiten und deren Auswertung sollen zuk&#xFC;nftig potentielle Kooperationspartner ermittelt werden. Den weiterf&#xFC;hrenden Schritt stellt eine Antragstellung f&#xFC;r Forschungsf&#xF6;rderung dar. DFG-Projekt &#x201C;RUNGHOLT &#x2013; Kombinierte geophysikalische, geoarch&#xE4;ologische und arch&#xE4;ologische Untersuchungen im nordfriesischen Wattenmeer im Umfeld des mittelalterlichen Handelsplatzes Rungholt&#x201D;Projektnummer 442822276DFG &#x2013; GEPRIS &#x2013; RUNGHOLT &#x2013; Kombinierte geophysikalische, geoarch&#xE4;ologische und arch&#xE4;ologische Untersuchungen im nordfriesischen Wattenmeer (Schleswig-Holstein, Deutschland) im Umfeld des mittelalterlichen Handelsplatzes Rungholt Geoarch&#xE4;ologie &#x2013; JGU Mainz, Dr. Hanna Hadler, Prof. Dr. Andreas V&#xF6;ttGeophysik &#x2013; CAU Kiel: Dr. Dennis WilkenArch&#xE4;ologie &#x2013; ZBSA Schleswig: Dr. Ruth Blankenfeldt; ALSH Schleswig: Dr. Stefanie Kloo&#xDF;, Dr. Ulf Ickerodt, CAU Kiel/ROOTS Exzellenzcluster: Dr. Bente Sven Majchczack, Prof. Dr. Wolfgang Rabbel Die Arbeiten im geographischen Raum des Nordfriesischen Wattenmeers werden durch aktuelle Untersuchungen auf Amrum erg&#xE4;nzt. Hier stellt das ZBSA einen Kooperationspartner f&#xFC;r Ausgrabungen einer eisenzeitlichen Siedlungsfl&#xE4;che im D&#xFC;nental dar, die durch das ALSH Schleswig ausgef&#xFC;hrt wurde.Siehe: schleswig-holstein.de &#x2013; Arch&#xE4;ologisches Landesamt Schleswig-Holstein &#x2013; Amrum Themenbereiche Mensch und Umwelt &#xA0;&#xA0; Forschungsschwerpunkte Grundlagenforschungen in der naturwissenschaftlichen Arch&#xE4;ologie Mitarbeiter Leitung:Dr. Ruth Blankenfeldt(Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim) &#xA0;&#xA0; In Kooperation mit Arch&#xE4;ologisches Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH): Ulf Ickerodt (Mitantragsteller), Stefanie Kloo&#xDF;, Eicke Siegloff, Astrid Tummuscheit, Jan Fischer, Detektorgruppe Schleswig-Holstein. Museum f&#xFC;r Arch&#xE4;ologie Schloss Gottorf (MfA): Zentralwerkstatt, Ortsakten, Ausstellungsbereich. Christian-Albrechts-Universit&#xE4;t zu Kiel (CAU): Institut f&#xFC;r Ur- und Fr&#xFC;hgeschichte; Institut f&#xFC;r Angewandte Geophysik: Wolfgang Rabbel, Dennis Wilken (beide Mitantragsteller). &#x201E;Socio-environmental Interactions on the North Frisian Wadden Sea Coast&#x201C; im ROOTS Exzellenzcluster: Bente Sven Majchczack Johannes Gutenberg-Universit&#xE4;t Mainz (JGU): Naturrisiko-Forschung und Geoarch&#xE4;ologie: Andreas V&#xF6;tt, Hanna Hadler (beide Mitantragsteller).</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2023/05/hoohe_magnetik.jpg</thumbnail_url></oembed>
