<?xml version="1.0"?>
<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>Februar 2020 - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="zcGC53mbAQ"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/februar-2020/"&gt;February 2020&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/februar-2020/embed/#?secret=zcGC53mbAQ" width="600" height="338" title="&#x201C;Februar 2020&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="zcGC53mbAQ" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
/* &lt;![CDATA[ */
/*! This file is auto-generated */
!function(d,l){"use strict";l.querySelector&amp;&amp;d.addEventListener&amp;&amp;"undefined"!=typeof URL&amp;&amp;(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&amp;&amp;!/[^a-zA-Z0-9]/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret="'+t.secret+'"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret="'+t.secret+'"]'),c=new RegExp("^https?:$","i"),i=0;i&lt;o.length;i++)o[i].style.display="none";for(i=0;i&lt;a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&amp;&amp;(s.removeAttribute("style"),"height"===t.message?(1e3&lt;(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r&lt;200&amp;&amp;(r=200),s.height=r):"link"===t.message&amp;&amp;(r=new URL(s.getAttribute("src")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&amp;&amp;n.host===r.host&amp;&amp;l.activeElement===s&amp;&amp;(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener("message",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener("DOMContentLoaded",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll("iframe.wp-embedded-content"),r=0;r&lt;s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute("data-secret"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+="#?secret="+t,e.setAttribute("data-secret",t)),e.contentWindow.postMessage({message:"ready",secret:t},"*")},!1)))}(window,document);
//# sourceURL=https://zbsa.eu/wp-includes/js/wp-embed.min.js
/* ]]&gt; */
&lt;/script&gt;</html><description>Hund, Wolf und Mensch zur Wikingerzeit &#x2013; eine Dreiecksbeziehung neu gedacht Krzysztof Patalan Durch die Wiedereinwanderung des Wolfs ist auch in Schleswig-Holstein die gesellschaftliche Diskussion &#xFC;ber diese Art und ihre Beziehung zum Menschen und seinen Haustieren voll entbrannt, und an der laufenden Debatte sind verschiedene Wissenschaften beteiligt, von der Jurisprudenz bis zur Wildbiologie. Auch Geschichtswissenschaft, Arch&#xE4;ologie und Arch&#xE4;ozoologie liefern, wenn sie die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Wolf und Mensch im Laufe der letzten Jahrtausende erforschen, wichtige Beitr&#xE4;ge zum Thema. Dabei zeigt sich, dass unterschiedliche kulturelle Perspektiven und Symbole sowie seit dem Mittelalter das negative Image der Art in der christlichen-j&#xFC;disch Religion entscheidende Rollen spielen. Am ZBSA wird derzeit ein Forschungsprojekt entworfen, der das Verst&#xE4;ndnis der historischen Beziehungen zwischen Mensch und Wolf speziell mit Fokus auf das mittelalterliche Schleswig-Holstein verbessern soll. Der entscheidende Punkt ist dabei nat&#xFC;rlich, die aus jener Zeit stammenden Wolfsknochen &#xFC;berhaupt als solche zu identifizieren, nur so k&#xF6;nnen ja weiterreichende Schlussfolgerungen gezogen werden. &#xDC;ber die wikingerzeitlichen Hunde in der Region des Weltkulturerbes Danewerk-Haithabu sind wir Dank der umfassenden Publikationen der 1980er und 1990er Jahren gut informiert. Die jeweils &#xFC;ber eintausend Hundeknochen aus Haithabu (750&#x2013;1066 n.Chr.) und Schleswig (mit gewisser &#xDC;berlappung direkt zeitlich anschlie&#xDF;end) sind f&#xFC;r sich ein bleibender und bislang nicht zur G&#xE4;nze erforschter wissenschaftlicher Schatz, hinzu kommen Knochen von weiteren Fundpl&#xE4;tzen der Zeit (Elisenhof, Ribe, Oldenburg/H. und andere). Alle eint die jeweils sehr geringe Anzahl von Wolfknochen. Das wirft Fragen auf: Waren W&#xF6;lfe in der Umgebung ihrer Siedlungen tats&#xE4;chlich so selten, wie es die Fundzahlen suggerieren? Bestand m&#xF6;glicherweise ein Jagdtabu? Wurden die Wolfknochen bislang &#xFC;bersehen bzw. fehlbestimmt? Wie war generell das Verh&#xE4;ltnis der Wikinger und ihrer Zeitgenossen zum Wolf? Die Frage zur H&#xE4;ufigkeit des Wolfes in Schleswig-Holstein vor 1000 Jahren und seinem damaligen Image wird abschlie&#xDF;end nur unter Ber&#xFC;cksichtigung von historischen Quellen beantwortet werden k&#xF6;nnen, doch zun&#xE4;chst sind arch&#xE4;ozoologischen Grundlagen zu schaffen. Dazu z&#xE4;hlt in erster Linie die Neubewertung der vorliegenden Funde mit Hilfe von neuen, j&#xFC;ngst erarbeiteten morphometrishen Analyseverfahren. Wolfsch&#xE4;del aus der Arch&#xE4;ozoologische Vergleichssammlung der AZA. Dar&#xFC;ber hinaus wurden als Basis neu definierter geometrischer Abmessungsverfahren innovative Methoden mit 3D modellierenden Aufnahmen und Fotogrammmetrie etabliert. Wesentlich weiterentwickelt sind inzwischen auch die statistischen Ans&#xE4;tze zur Auswertung und Aufschl&#xFC;sselung von merkmals&#xE4;hnlichen Datens&#xE4;tzen. In unserem Kontext liefert entsprechende Software Informationen zur Variabilit&#xE4;t innerhalb und zwischen Populationen und zu Differenzierungsprozessen. Des Weiteren sind die Faktoren, die zur diesen Prozessen f&#xFC;hren, statistisch signifikant zu identifizieren. Die Verwendung von Principal Component Analyse (PCA) und Discrimination Factor Anlyse (DFA) wurde als neue, komplexe und zu unserem Zweck h&#xF6;chst geeignete methodologische Vorgehensweise vorgeschlagen und angewandt. Die Wolf/Hund-Sch&#xE4;del, die bei den Ausgrabungen in der Region des Weltkulturerbes Danewerk-Haithabu entdeckt wurden, sollen im Rahmen dieses Projektes mit den genannten Verfahren der geometrischen Morphometrie neu untersucht werden.</description></oembed>
