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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>Die Fundregion Ahrensh&#xF6;ft im Kontext der jungpal&#xE4;olithischen Havelte-Gruppe - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ltmxZlXJdW"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/fundregion-ahrenshoeft/"&gt;Die Fundregion Ahrensh&#xF6;ft im Kontext der jungpal&#xE4;olithischen Havelte-Gruppe&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/fundregion-ahrenshoeft/embed/#?secret=ltmxZlXJdW" width="600" height="338" title="&#x201C;Die Fundregion Ahrensh&#xF6;ft im Kontext der jungpal&#xE4;olithischen Havelte-Gruppe&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="ltmxZlXJdW" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Publikationsprojekt Dr. Mara-Julia Weber, Dipl.-Geogr. Karin G&#xF6;bel Fundpl&#xE4;tze der Hamburger Kultur im nordwesteurop&#xE4;ischen KontextDie sp&#xE4;tglaziale Wiederbesiedlung der nordeurop&#xE4;ischen Tiefebene ist mit der Hamburger Kultur verbunden, zu deren interner Chronologie und technologischer Charakterisierung die Untersuchung und monographische Publikation der Fundstellen Ahrensh&#xF6;ft LA 73 und LA 58 D beitragen. Durch den F&#xF6;rderpreis der Hugo Obermaier-Gesellschaft wurden 2008 eine neue Ausgrabung an der Lokalit&#xE4;t LA 58 D sowie in diesem Zusammenhang die naturwissenschaftliche Untersuchung des Lagerplatzes mit internationalen Kooperationspartnern erm&#xF6;glicht (cf. Weber et al. 2010). Neben der Aufarbeitung der ergrabenen Artefakte wurde 2009 die palynologische, mikromorphologische und mikrotephrologische Analyse fortgesetzt, wozu auch kurzzeitige Gel&#xE4;ndeaktivit&#xE4;ten in Zusammenarbeit mit Ingo Clausen, Arch&#xE4;ologisches Landesamt Schleswig-Holstein, durchgef&#xFC;hrt wurden. Die Untersuchung der 2009 entnommenen Pollenproben durch Dr. Hartmut Usinger zeigt zusammen mit den von Jun.-Prof. Dr. Christopher E. Miller, Institut f&#xFC;r Naturwissenschaftliche Arch&#xE4;ologie der Universit&#xE4;t T&#xFC;bingen, erzielten mikromorphologischen Ergebnissen, dass widerspr&#xFC;chliche Beobachtungen zu den 2008 gewonnenen Pollen- und Mikrotephraproben durch postdepositionelle Prozesse erkl&#xE4;rt werden k&#xF6;nnen. Zudem scheint die Analyse der Pollenproben aus dem Jahr 2009 die Datierung des Fundplatzes in das fr&#xFC;he Aller&#xF8;d zu best&#xE4;tigen, die anhand der 1995 erzielten palynologischen Ergebnisse vorgeschlagen worden war, jedoch nicht in Einklang mit dem einzigen 14C-Ergebnis zur menschlichen Anwesenheit an diesem Platz steht. In Zusammenarbeit mit Dr. Rupert A. Housley, ehemals RESET consortium, und Dr. Felix Riede, Institut for Kultur og Samfund an der Universit&#xE4;t Aarhus, wurde mit der Vulkanaschenstratigraphie eine weitere Methode zur zeitlichen Einordnung der Fundstelle herangezogen. Die chemische Charakterisierung der in drei Proben aus den Jahren 2008 und 2009 beobachteten Mikrotephren identifiziert sie als Produkt eines isl&#xE4;ndischen Vulkanausbruchs, die stratigraphische Aufl&#xF6;sung des Fundplatzes ist jedoch nicht hoch genug, um sie eindeutig einem bestimmten Ereignis zuordnen zu k&#xF6;nnen. Neben der f&#xFC;r einen Fundplatz der Havelte-Gruppe sehr jungen Datierung war auch die arch&#xE4;ologische Homogenit&#xE4;t des Platzes &#xFC;berpr&#xFC;fenswert und Grund f&#xFC;r die Erweiterung der ergrabenen Fl&#xE4;che, denn im 1995 geborgenen Steinartefaktinventar fielen Elemente auf, die m&#xF6;glicherweise von den folgenden Federmesser-Gruppen stammen k&#xF6;nnten. Zumindest im 2008 freigelegten Bereich des Lagerplatzes ergaben sich jedoch keine weiteren Hinweise auf eine Vermischung mit j&#xFC;ngerem Material oder eine &#xDC;berschneidung zweier Fundstellen. Um unter anderem weitere Hinweise auf die Genese und Taphonomie des Fundplatzes zu gewinnen, digitalisierte Cand.mag. Ditte Skov Jensen, ehemals Aarhus Universitet, in der GIS-Abteilung des ZBSA die Grabungspl&#xE4;ne, kombinierte sie zusammen mit der Funddatenbank in einem GIS und f&#xFC;hrte im Rahmen ihrer Abschlussarbeit (speciale) im Jahr 2011 verschiedene r&#xE4;umliche Untersuchungen durch. Sie kam zu dem Ergebnis, dass die r&#xE4;umliche Verteilung der Artefakte, die bei den Ausgrabungen beobachtet wurde, nicht zuf&#xE4;llig war und keinesfalls allein durch nat&#xFC;rliche Prozesse entstanden sein kann. Im Jahr 2014 wurde in der GIS-Abteilung des ZBSA auch die Dokumentation des Platzes LA 73 digitalisiert, so dass nun r&#xE4;umliche Analysen im Hinblick auf periglaziale Prozesse nach der Nutzung des Lagerplatzes, aber auch auf Aktivit&#xE4;tszonen durchgef&#xFC;hrt werden k&#xF6;nnen. Welche Aktivit&#xE4;ten in Ahrensh&#xF6;ft stattfanden, werden die Ergebnisse der Mikrogebrauchsspurenanalyse zeigen, die Ass. Prof. Katsuhiro Sano, Tokyo University Museum, an den Projektilspitzen und ausgew&#xE4;hlten Werkzeugen der Lokalit&#xE4;t LA 58 D durchf&#xFC;hrt. Um die Zeugnisse der Havelte-Gruppe in Ahrensh&#xF6;ft im Zusammenhang des ausgehenden Jungpal&#xE4;olithikums am Rand der menschlichen &#xD6;kumene zu verstehen, werden sie mit denjenigen des zeitgen&#xF6;ssischen d&#xE4;nischen Fundplatzes Krogsb&#xF8;lle verglichen, der von einer Arbeitsgruppe um Felix Riede und unter Beteiligung von Mara-Julia Weber untersucht wird. Themenbereiche Mensch und Umwelt &#xA0;&#xA0; Forschungsschwerpunkte Wildbeuter in ihrer Umwelt Mitarbeiter Leitung:Dr. Mara-Julia Weber Mitarbeiter:Dipl.-Geogr. Karin G&#xF6;bel &#xA0;&#xA0;</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2021/03/Ahrenshft_Projektbeschreibung2-300x200.jpg</thumbnail_url></oembed>
