<?xml version="1.0"?>
<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>HaNOA: H&#xE4;fen im Nordatlantik / Harbours in the North Atlantic (800&#x2013;1300 AD) - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="7unVn2gK2E"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/hanoa/"&gt;HaNOA: H&#xE4;fen im Nordatlantik / Harbours in the North Atlantic (800&#x2013;1300 AD)&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/hanoa/embed/#?secret=7unVn2gK2E" width="600" height="338" title="&#x201C;HaNOA: H&#xE4;fen im Nordatlantik / Harbours in the North Atlantic (800&#x2013;1300 AD)&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="7unVn2gK2E" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
/* &lt;![CDATA[ */
/*! This file is auto-generated */
!function(d,l){"use strict";l.querySelector&amp;&amp;d.addEventListener&amp;&amp;"undefined"!=typeof URL&amp;&amp;(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&amp;&amp;!/[^a-zA-Z0-9]/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret="'+t.secret+'"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret="'+t.secret+'"]'),c=new RegExp("^https?:$","i"),i=0;i&lt;o.length;i++)o[i].style.display="none";for(i=0;i&lt;a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&amp;&amp;(s.removeAttribute("style"),"height"===t.message?(1e3&lt;(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r&lt;200&amp;&amp;(r=200),s.height=r):"link"===t.message&amp;&amp;(r=new URL(s.getAttribute("src")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&amp;&amp;n.host===r.host&amp;&amp;l.activeElement===s&amp;&amp;(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener("message",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener("DOMContentLoaded",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll("iframe.wp-embedded-content"),r=0;r&lt;s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute("data-secret"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+="#?secret="+t,e.setAttribute("data-secret",t)),e.contentWindow.postMessage({message:"ready",secret:t},"*")},!1)))}(window,document);
//# sourceURL=https://zbsa.eu/wp-includes/js/wp-embed.min.js
/* ]]&gt; */
&lt;/script&gt;</html><description>DFG Projekt SPP-H&#xE4;fen, Prof. Dr. Natascha Mehler, Joris Coolen M.A., Prof. Dr. Dr. h.c. Claus von Carnap-Bornheim Im Rahmen des Projektes &#xBB;H&#xE4;fen im Nordatlantik/Harbours in the North Atlantic (800&#x2013;1300 AD) (HaNoA)&#xAB;, das Teil des Schwerpunktprogramms &#xBB;H&#xE4;fen von der R&#xF6;mischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter. Zur Arch&#xE4;ologie und Geschichte regionaler und &#xFC;berregionaler Verkehrssysteme&#xAB; der Deutschen Forschungsgemeinschaft (SPP 1630) ist, wurden 2014 zwei Feldkampagnen auf den Shetland-Inseln sowie in Gr&#xF6;nland durchgef&#xFC;hrt. Die Forschungen in Shetland im Mai konzentrierten sich auf Unst, die n&#xF6;rdlichste der Shetland-Inseln. Hier ist durch die langj&#xE4;hrigen Forschungen des Shetland Amenity Trust und der Universit&#xE4;t Bradford ein besonders guter Forschungsstand zur wikingerzeitlichen Besiedlung gegeben, wobei jedoch bisher keine gezielten Untersuchungen zu den zugeh&#xF6;rigen H&#xE4;fen stattfanden. Die meisten wikingerzeitlichen Langh&#xE4;user auf Unst liegen in unmittelbarer K&#xFC;stenn&#xE4;he, so auch in den von HaNoA erforschten Siedlungen Underhoull und Sandwick. Trotz der geringen Entfernung weisen die beiden Pl&#xE4;tze eine sehr unterschiedliche Topografie auf, welche die Problematik der H&#xE4;fen im Nordatlantik deutlich vor Augen f&#xFC;hrt. W&#xE4;hrend die Bucht Lundawick bei Underhoull einen relativ gesch&#xFC;tzten nat&#xFC;rlichen Hafen bietet, befindet sich die Siedlung von Sandwick an einem sehr exponierten, breiten Sandstrand. Zahlreiche Fischreste, die bei den Grabungen eines Langhauses aus dem 12.&#x2013;13. Jh. zu Tage gef&#xF6;rdert wurden, zeigen jedoch, dass auch die Bewohner der letzteren Siedlung auf einen guten Meereszugang angewiesen waren. In Underhoull sowie in Sandwick wurden mittels eines Drachens zahlreiche Luftbilder angefertigt, um in weiterer Folge hochaufl&#xF6;sende Gel&#xE4;ndemodelle zu erstellen. Die Gel&#xE4;ndemodelle bezeugen eine sehr reiche arch&#xE4;ologische Landschaft mit oberfl&#xE4;chlich sichtbaren Strukturen von der j&#xFC;ngeren Eisenzeit bis zur Neuzeit. Zus&#xE4;tzlich zu den gro&#xDF;fl&#xE4;chigen Gel&#xE4;ndemodellen wurden auch detaillierte Aufnahmen einzelner Strukturen, insbesondere von Bootsh&#xE4;usern, gemacht. Aus geoarch&#xE4;ologischer Sicht ist vor allem die Frage nach der Dynamik der K&#xFC;stenerosion bzw. -sedimentation von Interesse. Sowohl in Sandwick als auch in Underhoull findet man heute Sandstr&#xE4;nde und D&#xFC;nen vor. Bodenprofilbeobachtungen und Computersimulationen an diesen sowie weiteren Str&#xE4;nden auf Unst sollen zeigen, welche Prozesse zum heutigen Erscheinungsbild gef&#xFC;hrt haben und wie die K&#xFC;ste in der Wikingerzeit bzw. im Mittelalter ausgesehen haben k&#xF6;nnte.Bei den unterwasserarch&#xE4;ologischen Untersuchungen in Underhoull wurde im s&#xFC;dlichen Teil der Bucht eine &#xFC;ber 50 m lange und mehrere Meter breite, geradlinige Ansammlung aus losen Steinen entdeckt, die auch auf Luftbildern durch den &#xFC;ppigen Seegrasbewuchs klar zu erkennen ist. Es handelt sich dabei um eine anthropogene Struktur, m&#xF6;glicherweise die Reste einer steinernen Landebr&#xFC;cke. Es ist denkbar, dass die Struktur mit dem Bau oder dem Betrieb der nahegelegenen mittelalterlichen Kirche von Lund zusammenh&#xE4;ngt, die auch die Grabsteine zweier Hansekaufleute aus Bremen aus dem 16. Jh. enth&#xE4;lt. Die zweite Feldkampagne f&#xFC;hrte im August in den S&#xFC;den von Gr&#xF6;nland, wo vom 10. bis zum 15. Jh. zahlreiche Siedlungen der sog. Norse, einer eingewanderten Bev&#xF6;lkerungsgruppe aus vornehmlich Island und Norwegen, bestanden. Untersucht wurden die Fundpl&#xE4;tze Qaqortukulooq (Hvalsey), Igaliku (Gar&#xF0;ar), Igaliku Kujalleq (Undir H&#xF6;f&#xF0;i) und Qassiarsuk (Brattahl&#xED;&#xF0;). Der dreiw&#xF6;chige Forschungsaufenthalt war von sch&#xF6;nstem Wetter gepr&#xE4;gt, was sich jedoch nachteilig auf die Drachenfotografie auswirkte. Aus diesem Grund wurden vermehrt Ruinen vom Boden aus fotografiert und dokumentiert. Besonderes Interesse galt dabei den sog. Lagerh&#xE4;usern (engl. warehouses), ein nur in Gr&#xF6;nland auftretender Geb&#xE4;udetyp, der Bestandteil jedes Hafens gewesen zu sein scheint. Diese bis zu 13 m langen und 4 m breiten, in Trockenbauweise errichteten Steingeb&#xE4;ude, stehen oft auf vom Wasser aus zug&#xE4;nglichen Felsvorspr&#xFC;ngen bzw. in unmittelbarer N&#xE4;he zu einem guten Landeplatz. Die Lagerh&#xE4;user von Igaliku sind dabei besonders beeindruckend. Die Nutzung von Lagerh&#xE4;usern zur Zwischenlagerung von Tausch- und Handelswaren ist schriftlich in den zur gr&#xF6;nl&#xE4;ndischen Besiedlung &#xFC;berlieferten Sagas dokumentiert. Ein sch&#xF6;nes Beispiel daf&#xFC;r, dass die Topografie und in weiterer Konsequenz die Funktionsweise mittelalterlicher H&#xE4;fen nur durch interdisziplin&#xE4;re Arbeit erfasst werden kann, ist der Hafen von Igaliku, dem ehemaligen Bischofssitz Gar&#xF0;ar. Die Zusammenarbeit der Unterwasserarch&#xE4;ologie und der Geomorphologie ergaben, dass eine vorgelagerte Insel, auf der sich die Ruine eines Lagerhauses befindet, im Mittelalter noch mit dem Land verbunden war und eine nat&#xFC;rliche Landebr&#xFC;cke gebildet haben d&#xFC;rfte. Um dieses Ergebnis abzusichern sind jedoch weitere, genauere Tiefenmessungen sowie eine kritische &#xDC;berpr&#xFC;fung bestehender Modelle des holoz&#xE4;nen Meeresspiegelanstiegs n&#xF6;tig. Die erste Projektphase von HaNoA wurde Mitte 2015 mit einer letzten Feldkampagne in Island abgeschlossen. Ein Antrag auf Verl&#xE4;ngerung des Projekts im Sinne einer Auswertungs- und Publikationsphase wurde bei der DFG eingereicht. Weitere Informationen zu diesem Projekt im Internet http://www.spp-haefen.de/de/die-projekte/hanoa-haefen-im-nordatlantik/ Themenbereiche Mensch und Gesellschaft &#xA0;&#xA0; Mitarbeiter Leitung:Prof. Dr. Dr. h.c. Claus von Carnap-Bornheim Mitarbeiter:Prof. Dr. Natascha Mehler &nbsp; &nbsp; Unterst&#xFC;tzt durch Deutsche Forschungsgemeinschaft</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2021/03/3d-300x206.jpg</thumbnail_url></oembed>
