<?xml version="1.0"?>
<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>Januar 2020 - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="E0GBYdjx8g"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/januar-2020/"&gt;January 2020&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/januar-2020/embed/#?secret=E0GBYdjx8g" width="600" height="338" title="&#x201C;Januar 2020&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="E0GBYdjx8g" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
/* &lt;![CDATA[ */
/*! This file is auto-generated */
!function(d,l){"use strict";l.querySelector&amp;&amp;d.addEventListener&amp;&amp;"undefined"!=typeof URL&amp;&amp;(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&amp;&amp;!/[^a-zA-Z0-9]/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret="'+t.secret+'"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret="'+t.secret+'"]'),c=new RegExp("^https?:$","i"),i=0;i&lt;o.length;i++)o[i].style.display="none";for(i=0;i&lt;a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&amp;&amp;(s.removeAttribute("style"),"height"===t.message?(1e3&lt;(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r&lt;200&amp;&amp;(r=200),s.height=r):"link"===t.message&amp;&amp;(r=new URL(s.getAttribute("src")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&amp;&amp;n.host===r.host&amp;&amp;l.activeElement===s&amp;&amp;(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener("message",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener("DOMContentLoaded",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll("iframe.wp-embedded-content"),r=0;r&lt;s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute("data-secret"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+="#?secret="+t,e.setAttribute("data-secret",t)),e.contentWindow.postMessage({message:"ready",secret:t},"*")},!1)))}(window,document);
//# sourceURL=https://zbsa.eu/wp-includes/js/wp-embed.min.js
/* ]]&gt; */
&lt;/script&gt;</html><description>&#x201E;Das Schwert mit dem goldenen Griff. Eine Prunkbestattung der V&#xF6;lkerwanderungszeit&#x201C; Andreas Rau Mitte des Jahres 2019 konnte das Projekt &#x201E;Der Berliner chef militaire&#x201C; mit der Fertigungstellung eines Manuskriptes beendet werden, das im Dezember 2019 als Buch mit dem Titel &#x201E;Das Schwert mit dem goldenen Griff. Eine Prunkbestattung der V&#xF6;lkerwanderungszeit&#x201C; erschienen ist. Das aus einer Privatsammlung stammende und im Jahr 2007 vom Berliner Museum f&#xFC;r Vor- und Fr&#xFC;hgeschichte angekaufte Beigabenensemble ist darin erstmals umfassend vorgestellt und analysiert worden. Als hauptverantwortliche Autoren waren Marion Bertram (Museum f&#xFC;r Vor- und Fr&#xFC;hgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin &#x2013; Stiftung Preu&#xDF;ischer Kulturbesitz), Dieter Quast (R&#xF6;misch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz Forschungsinstitut f&#xFC;r Arch&#xE4;ologie) und Andreas Rau (ZBSA)&#xA0; verantwortlich. Erg&#xE4;nzende Beitr&#xE4;ge behandeln zudem die auf der R&#xFC;ckseite des Schwerscheidenmundbleches eingeritzte Runeninschrift, verfasst von Sigmund Oehrl (Institutionen f&#xF6;r arkeologi och antikens kultur, Stockholms universitet), sowie die computertomographische Untersuchung der Schwertklinge von Ulrich Lehmann (LWL-Arch&#xE4;ologie f&#xFC;r Westfalen, M&#xFC;nster). Obwohl die Unkenntnis von Fundort, Fundzeit sowie des n&#xE4;heren Kontextes die Aussagen zur historischen Einordnung des Ensembles erheblich behindert, lassen sich aus dem reichen Fundbestand, der mit allergr&#xF6;&#xDF;ter Wahrscheinlichkeit einem einzelnen Grab der 1. H&#xE4;lfte des 5. Jahrhundert zugeschrieben kann, wichtige Erkenntnisse &#xFC;ber die sp&#xE4;tantiken Milit&#xE4;reliten gewinnen. W&#xE4;hrend die Bewaffnung &#x2013; darunter besonders augenf&#xE4;llig der goldene Schwertgriff und der mit vergoldetem Silberblech &#xFC;berzogenen Schildbuckel &#x2013; mutma&#xDF;lich aus r&#xF6;mischen Werkst&#xE4;tten stammt, zeigen die Trachtbestandteile vor allem einen Bezug zum s&#xFC;dwestdeutschen-&#x201E;alamannischen&#x201C; Raum auf. Auf ein germanischsprachiges Umfeld deutet auch die Runeninschrift hin, wenngleich f&#xFC;r diese bislang stark abweichende und letztlich nur bedingt &#xFC;berzeugende Lesungen und &#xDC;bersetzungen vorgeschlagen wurden. Derweil muss das umfangreiche Tischgeschirr aus Metall-, Ton- und Glasgef&#xE4;&#xDF;en provinzialr&#xF6;mischer Herkunft so interpretiert werden, dass der Bestattete oder zumindest Teile der ihn Bestattenden, genaue Kenntnis der provinzialr&#xF6;mischen Speise- und Bewirtungssitten gehabt haben. Das Spektrum der Objekte l&#xE4;sst einen Bezug zum unteren Maingebiet&#xA0; vermuten, dass zwischen 370-ca. 450 n. Chr. &#x2013; obwohl &#x201E;offiziell&#x201C; im Barbaricum&#xA0; gelegen &#x2013; einen starken Bezug zum linksrheinischen sp&#xE4;tr&#xF6;mischen Provinzgebiet aufweist. Teilweise frappierende &#xDC;bereinstimmungen zeigen sich dabei z.B. zu einer bereits 1925 unsachgem&#xE4;&#xDF; geborgenen Grabausstattung aus dem Frankfurter Stadtteil Praunheim. Die besprochen&#xA0; Beigaben k&#xF6;nnen daher ebenfalls als Ausstattung der Grablege eines Mitgliedes der barbarischen Milit&#xE4;relite gedeutet werden, das m&#xF6;glicherweise im Auftrag und mit Unterst&#xFC;tzung des r&#xF6;mischen Reiches eine Rolle in der Vorfeldverteidigung &#xFC;bernahm. M. Bertram/D. Quast/A. Rau, Das Schwert mit dem goldenen Griff. Eine Prunkbestattung der V&#xF6;lkerwanderungszeit. Die Sammlungen des Museums f&#xFC;r Vor- und Fr&#xFC;hgeschichte 5 (Regensburg 2019). ISBN: 978-3-7954-3475-5</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2021/03/zbsa.jpg</thumbnail_url></oembed>
