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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>November 2021 - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="3vcdNiz8Nv"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/november-2021/"&gt;November 2021&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/november-2021/embed/#?secret=3vcdNiz8Nv" width="600" height="338" title="&#x201C;November 2021&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="3vcdNiz8Nv" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Hermann Sommer und sein Beitrag zur Arch&#xE4;ologie Samlands &#x2013; damals, heute und in der Zukunft Dr. Jaroslaw Prassolow Hermann Sommer war ein deutscher Forscher (1899&#x2013;1962), dem in vielerlei Hinsicht die Aufbewahrung der arch&#xE4;ologischen Hinterlassenschaft der Saml&#xE4;ndischen Halbinsel (historisches Samland sowie modernes Kaliningrader Gebiet Russlands) zu verdanken ist. Sein Beitrag zur vorkriegszeitlichen Entwicklung der Altertumsforschung und Denkmalpflege in Fischhausen &#x2013; dem zentralen Kreis der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreu&#xDF;en, kann kaum &#xFC;bersch&#xE4;tzt werden. 1929 wurde Sommer mit der Gr&#xFC;ndung einer Dienststelle f&#xFC;r Pflege und Aufbewahrung kulturhistorischer Denkm&#xE4;ler im Kreis Fischhausen beauftragt. Die damalige politische Lage, steigende Inflation und die damit verbundene Aufl&#xF6;sung der seit Jahrhunderten bestehenden sozialen Beziehungen in Ostpreu&#xDF;en drohten mit dramatischen Verlusten hiesiger kulturhistorischer und u. a. arch&#xE4;ologischer Sch&#xE4;tze. Um dies zu vermeiden waren bewusster und verst&#xE4;rkter Schutz und Pflege der arch&#xE4;ologischen Denkm&#xE4;ler dringend notwendig. Zu den Aufgaben von H. Sommer als Leiter der Dienststelle (ab 1930 und bis 1945) im Kreis Fischhausen geh&#xF6;rten, um blo&#xDF; wenige davon zu nennen, Aufbewahrung und Pflege von altbekannten sowie Registrierung, Untersuchung und Beschreibung neuentdeckter arch&#xE4;ologischer Fundstellen sowie gleichzeitig die Popularisierung von Arch&#xE4;ologie und Aufkl&#xE4;rung der lokalen Bev&#xF6;lkerung &#xFC;ber den Wert der kulturhistorischen Denkm&#xE4;ler. Gleichzeitig wurde H. Sommer Direktor des Heimatmuseums im Ordensschloss Lochstedt, in dessen W&#xE4;nden sich auch die Dienststelle befand, und welches unter seiner Leitung zu einem wichtigen St&#xFC;tzpunkt der arch&#xE4;ologischen Forschung in Samland geworden war, wobei es von Anfang an einen regen Informationsaustausch mit dem K&#xF6;nigsberger Prussia-Museum gegeben hat. Zu den wichtigsten Arbeitsleistungen von H. Sommer geh&#xF6;rt das Zusammenstellen eines Karteik&#xE4;rtchen-Archivs arch&#xE4;ologischer Denkm&#xE4;ler im Kreis Fischhausen. Das sog. &#x201E;Fischhausen-Archiv&#x201C;, auch als &#x201E;Sommer-Archiv&#x201C; bekannt, wurde vor einigen Jahren durch die Kreisgemeinschaft Fischhausen an das Museum f&#xFC;r Arch&#xE4;ologie/ZBSA im Schloss Gottorf &#xFC;berlassen. Derzeit wird diese wichtige Forschungsquelle im Rahmen des Akademieprojekts &#x201E;Forschungskontinuit&#xE4;t und Kontinuit&#xE4;tsforschung (FKKF) &#x2013; Siedlungsarch&#xE4;ologische Grundlagenforschung zur Eisenzeit im Baltikum&#x201C; ausgewertet und zusammen mit den anderen Quellen vergleichend analysiert. Dabei beinhaltet das Archiv von H. Sommer pr&#xE4;zise und einzigartige Angaben zu den arch&#xE4;ologischen Denkm&#xE4;lern Samlands und vor allem zu deren Lage, die selbst in den teilweise erhaltenen Archivbest&#xE4;nden des K&#xF6;nigsberger Prussia-Museums heute nicht mehr zu finden sind. Die gewonnenen Angaben werden in der Projektdatenbank sowie in dem damit verkn&#xFC;pften GIS-Modell gesichert und zur Forschungszwecken intensiv benutzt. Eine Suche nach den weiteren Archivalien im Archiv der Kreisgemeinschaft Fischhausen in Pinneberg sowie im privaten Archiv von H. Sommer erfolgte in der Wiederentdeckung eines ganzen Konvolutes von weiteren Archivalien des Forschers (Arbeitsberichten, Fotodokumentation, Kartenmaterial usw.), welche ein ganz neues Licht auf die vorkriegszeitliche arch&#xE4;ologische Forschung im Kreis Fischhausen werfen und gleichzeitig eine wichtige Grundlage f&#xFC;r die zuk&#xFC;nftige arch&#xE4;ologische Forschung in der Region darstellten. Mehr &#xFC;ber Hermann Sommer und seinen arch&#xE4;ologischen Nachlass kann der neuerlich erschienen Publikation entnommen werden: https://www.academia.edu/44665817/Hermann_Sommer_and_his_archaeological_legacy_The_preservation_of_cultural_monuments_of_the_Sambian_Peninsula_in_the_period_1929_to_1945</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2021/11/fischhausen-archiv-1024x544.jpg</thumbnail_url></oembed>
