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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)</provider_name><provider_url>https://zbsa.eu/en</provider_url><author_name>Matthias Bolte</author_name><author_url>https://zbsa.eu/en/author/matthias-bolte/</author_url><title>Studien zur fr&#xFC;hmittelalterlichen Siedlungslandschaft im Samland/ehemaligen Ostpreu&#xDF;en am Beispiel des Fundplatzes Wiskiauten (Mochovoe) - Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="YtHICM94V3"&gt;&lt;a href="https://zbsa.eu/en/studien-siedlungslandschaft-wiskiauten-mochovoe/"&gt;Studien zur fr&#xFC;hmittelalterlichen Siedlungslandschaft im Samland/ehemaligen Ostpreu&#xDF;en am Beispiel des Fundplatzes Wiskiauten (Mochovoe)&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://zbsa.eu/en/studien-siedlungslandschaft-wiskiauten-mochovoe/embed/#?secret=YtHICM94V3" width="600" height="338" title="&#x201C;Studien zur fr&#xFC;hmittelalterlichen Siedlungslandschaft im Samland/ehemaligen Ostpreu&#xDF;en am Beispiel des Fundplatzes Wiskiauten (Mochovoe)&#x201D; &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie (ZBSA) &#x2014; Zentrum f&#xFC;r Baltische und Skandinavische Arch&#xE4;ologie" data-secret="YtHICM94V3" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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&lt;/script&gt;</html><description>Annika Sirkin M.A. Bei der Betrachtung der fr&#xFC;hmittelalterlichen Fundstellen des ehemaligen Ostpreu&#xDF;en zeigt sich ein Schwerpunkt im halbinselartigen Samland (Abb. 1), speziell rund um den n&#xF6;rdlich gelegenen Fundplatz Wiskiauten, Kreis Fischhausen (heute Mochovoe, oblast Kaliningrad, Russland). Seit 1865 die Fundstelle im W&#xE4;ldchen &#x201E;Kaup&#x201C; bei Wiskiauten als wikingerzeitliches Gr&#xE4;berfeld Eingang in die Literatur fand (Wulff 1865), galt dieses als Ausdruck einer Handelsniederlassung skandinavischer Krieger und Kaufleute. Die au&#xDF;ergew&#xF6;hnlich reichen Beigaben in den &#xFC;ber 500 Grabh&#xFC;geln und vermutlich nochmals ebenso vielen Flachgr&#xE4;bern, h&#xE4;ufig eindeutig skandinavischer Machart, lie&#xDF;en schon bald einen gro&#xDF;en Seehandelsplatz erwarten, der mit den ports of trade im Ostseeraum wie etwa Birka, Haithabu, Wollin oder Truso/Jan&#xF3;w Pomorski vergleichbar w&#xE4;re. W&#xE4;hrend die Nekropole nach etwa 150 Jahren Forschungsgeschichte vor allem deutscher, aber auch russischer Arch&#xE4;ologen in ihren Grundz&#xFC;gen gut verstanden ist, konnten in der vorkriegszeitlichen Forschung jedoch trotz mehrfacher Versuche (bspw. Nerman 1931; Kleemann 1939) keinerlei Siedlungsspuren im direkten Umfeld der Nekropole nachgewiesen werden. Auch die russische Forschung der Nachkriegszeit lieferte kaum &#xFC;berzeugende Hinweise auf einen Handelsplatz (Kulakov 2005). Erst die j&#xFC;ngeren Untersuchungen aus den gemeinsamen Untersuchungskampagnen des Arch&#xE4;ologischen Landesmuseums Schleswig in der Stiftung Schleswig-Holsteinischer Landesmuseen Schloss Gottorf &#x2013; bzw. seit 2008 dem ZBSA Schleswig &#x2013; sowie dem Arch&#xE4;ologischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften Moskau f&#xF6;rderten zwischen 2005 und 2011 in Form von Hausgrundrissen, Brunnen, Abfallgruben und Produktionsanlagen zahlreiche Siedlungsspuren zutage, die gro&#xDF;r&#xE4;umig im Umfeld des H&#xFC;gelgr&#xE4;berfeldes verteilt liegen und der gesamten Siedlungskammer eine intensive Nutzung schon ab dem 5. Jahrhundert bis zur Ankunft des Deutschen Ordens bescheinigen (Ibsen 2009; 2011). Die ersten Grabungen der Jahre 2005 bis 2008 mit Siedlungsspuren des 5. bis 8. Jahrhunderts und des 11. bis 13. Jahrhunderts konnten bereits in der Dissertation von Timo Ibsen (ebd. 2009) vorgelegt werden und binden das Gr&#xE4;berfeld in einen lokalen siedlungsarch&#xE4;ologischen Kontext ein (Abb. 2). Die j&#xFC;ngsten Untersuchungen der Jahre 2009 bis 2011 sind dagegen lediglich in Vorberichten publiziert. Gerade diese Ausgrabungen aber haben zwei zum H&#xFC;gelgr&#xE4;berfeld des 9. bis 11. Jahrhunderts zeitgleiche Siedlungskonzentrationen freigelegt, die am ehesten mit den Skandinaviern in Verbindung gebracht werden k&#xF6;nnen. Die abgeschlossene Doktorarbeit von Annika Sirkin versteht sich insofern haupts&#xE4;chlich als Fortsetzung des von Timo Ibsen initiierten Forschungsprojekts zur Siedlungslandschaft im ehemals ostpreu&#xDF;ischen Samland, speziell in der Umgebung des au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen wikingerzeitlichen Gr&#xE4;berfeldes von Wiskiauten. Sie sieht eine umfassende Vorlage und abschlie&#xDF;ende Auswertung der so wichtigen, w&#xE4;hrend dieser j&#xFC;ngsten Untersuchungen freigelegten Funde und Befunde vor. Ferner sollen Detailstudien, etwa zur Keramik und den Metallobjekten, vorgenommen werden. Bei einer zu unterstellenden Funktion als Handelsplatz m&#xFC;ssten sich, wie dies bereits aus der von Annika Sirkin vorgelegten Masterarbeit zum fr&#xFC;hmittelalterlichen Handel im Samland in der Region um Wiskiauten (Sirkin 2015) ansatzweise sichtbar wird, klare Bez&#xFC;ge zum direkten Umfeld, aber auch zum gro&#xDF;r&#xE4;umigen Handelsnetzwerk finden lassen. Demgegen&#xFC;ber grenzen sich peripher zu diesem Netzwerk liegende Siedlungen vermutlich in Bezug auf Siedlungsstruktur und Wirtschaftsweise deutlich von den zentralen Siedlungen ab. Au&#xDF;erdem sollen die Dynamik und die Funktionsweise der Siedlungskammer in einem engen chronologischen Raster rekonstruiert und das Areal in den auf Handelsaktivit&#xE4;ten bezogenen arch&#xE4;ologischen Gro&#xDF;raum &#x201E;S&#xFC;dliche Ostseek&#xFC;ste&#x201C; eingebunden werden. Ziel des im Rahmen eines Promotionsstipendiums der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz) im Kontext des Akademievorhabens &#x201E;Forschungskontinuit&#xE4;t und Kontinuit&#xE4;tsforschung &#x2013; Siedlungsarch&#xE4;ologische Grundlagenforschung zur Eisenzeit im Baltikum&#x201C; gef&#xF6;rderten Dissertationsvorhabens ist es daher, wichtige Fragen zur inneren Struktur der partiell freigelegten Siedlungen, ihre relative und absolute Chronologie und besonders die Bewertung, ob die Siedlungsspuren im lokalen Milieu verankert oder &#xFC;berregional beeinflusst sind (und somit genau wie das Gr&#xE4;berfeld Hinweise auf skandinavische Siedler liefern), zu beantworten und dementsprechend einer geb&#xFC;hrenden Diskussion und Bewertung der internationalen Forschung die Grundlage zu bieten. Literatur: E. Hollack, Erl&#xE4;uterungen zur vorgeschichtliche &#xDC;bersichtskarte von Ostpreu&#xDF;en (Glogau/Berlin 1908). T. Ibsen, &#x201E;Etwa hier die Siedlung&#x201C;. Der fr&#xFC;hmittelalterliche Fundplatz Wiskiauten/Mohovoe im Kaliningrader Gebiet im Lichte alter Dokumente und neuer Forschungen (Dissertation Universitat Kiel 2009). T. Ibsen, Ergebnisse 2011. www.wiskiauten.eu -&gt; Ergebnisse 2011 [12.08.2016].O. Kleemann, Ueber die wikingische Siedlung von Wiskiauten und ueber die Tiefs in der Kurischen Nehrung. Altpreu&#xDF;en 4, 1939, 4&#x2013;14. V. I. Kulakov, Die wikingerzeitliche Siedlung und das Gr&#xE4;berfeld Kaup bei Wiskiauten. Bericht &#xFC;ber die Ausgrabungen der Jahre 1956&#x2013;2004. Offa 59/60, 2002/2003 (2005), 55&#x2013;78. B. Nerman, Der Handel Gotlands mit dem Gebiet am Kurischen Haff im 11. Jahrhundert. Prussia 29, 1931, 161&#x2013;173. A. Sirkin, Der fr&#xFC;hmittelalterliche Handel im n&#xF6;rdlichen Samland (Kaliningrader Gebiet). Eine Untersuchung an Waagen, Gewichten, M&#xFC;nzen, Barren und Hacksilbergegenst&#xE4;nden (Masterarbeit Universit&#xE4;t Kiel 2015). Wulff, Bericht &#xFC;ber die Aufdeckung altpreu&#xDF;ischer Begr&#xE4;bni&#xDF;st&#xE4;tten bei dem zum Gute Bledau geh&#xF6;rigen Vorwerke Wiskiauten im Samlande. Altpreu&#xDF;ische Monatsschrift 2, 1865, 641&#x2013;646. Weiterf&#xFC;hrende Internetseiten: http://www.wiskiauten.eu/http://www.akademieprojekt-baltikum.eu/es/beschreibung.htmlhttp://www.prussia-museum.eu/ Themenbereiche Mensch und Gesellschaft &#xA0;&#xA0; Forschungsschwerpunkte Das ehemalige Ostpreu&#xDF;en im Netzwerk baltischer Arch&#xE4;ologie Mitarbeiter Leitung:Annika Sirkin M.A. &#xA0;&#xA0;</description><thumbnail_url>https://zbsa.eu/wp-content/uploads/2021/03/zbsa-33-223x300.jpg</thumbnail_url></oembed>
