{"version":"1.0","provider_name":"Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)","provider_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en","author_name":"Matthias Bolte","author_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/author\/matthias-bolte\/","title":"Ruth Blankenfeldt: Das Thorsberger Moor Band 2 - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ldVpBqz2Gf\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/das-thorsberger-moor-2\/\">Ruth Blankenfeldt: Das Thorsberger Moor Band 2<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/das-thorsberger-moor-2\/embed\/#?secret=ldVpBqz2Gf\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Ruth Blankenfeldt: Das Thorsberger Moor Band 2&#8221; &#8212; Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" data-secret=\"ldVpBqz2Gf\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! 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Hierbei handelt es sich um Trachtelemente in Form von Fibeln und G\u00fcrtelgarnituren, hinzu kommen Gegenst\u00e4nde des t\u00e4glichen Bedarfs sowie K\u00f6rperschmuck und weitere, personengebundene Objektgruppen. Zudem sind mit zwei goldblechbelegten Zierscheiben und einem ebenfalls mit vergoldetem Pressblech verzierten gebogenen Blech exzeptionelle Gegenst\u00e4nde der Prachtausr\u00fcstung in die Studien einbezogen worden.Anhand von arch\u00e4ologisch-historischen Analysen werden Fragestellungen zur Anzahl und den Zeitpunkten der im Thorsberger Moor vollzogenen Deponierungen betrachtet. Da es sich bei den Funden aus Opferpl\u00e4tzen mit Waffenniederlegungen in der Regel um ortsfremde Objekte handelt, wird ausgehend von den pers\u00f6nlichen Ausr\u00fcstungen zudem er\u00f6rtert, aus welchen geographischen und kulturellen Zusammenh\u00e4ngen die unterlegenen Krieger stammten.Aufgrund von speziellen Erhaltungsbedingungen mit einem sehr niedrigen pH-Wert haben sich im Thorsberger Moor nur in Ausnahmef\u00e4llen Artefakte aus Eisen erhalten. Zudem wirkten sich die chemischen Voraussetzungen auch minimierend auf die \u00dcberlieferung von Gegenst\u00e4nden mit einem hohen Apatitgehalt (Horn und Knochen) aus. Chronologische ,,Feinanzeiger\u201c in Form von Lanzen- und Speerspitzen sowie auch K\u00e4mme, welche aufgrund von Rohstoff- und Formanalysen Hinweise auf die Herkunft der ehemaligen Besitzer geben, fehlen von diesem Fundplatz somit g\u00e4nzlich. Daher r\u00fccken Trachtelemente, insbesondere Fibeln und G\u00fcrtelgarnituren, zur Er\u00f6rterung von chronologischen und chorologischen Fragestellungen im Thorsberger Moor in den Vordergrund.Die beiden goldenen Zierscheiben sowie das gebogene Blech sind dem h\u00f6chsten Ausstattungsniveau einer gesellschaftlichen und milit\u00e4rischen Elite zuzuordnen. Es handelt sich um handwerklich hochwertig gefertigte Statussymbole, welche aus wertvollen Rohmaterialen geschaffen und \u00fcberreich mit fig\u00fcrlichen Darstellungen dekoriert wurden. Scheiben und Blech eignen sich nicht f\u00fcr Analysen zur Herkunft der Krieger und den Zeitpunkten der Opferungen im Thorsberger Moor. Diese exzeptionellen Funde sind in einem Kontext k\u00fcnstlerisch verzierter Insignien aus dem kaiserzeitlichen Barbaricum zu betrachten und stellen prachtvolle Belege f\u00fcr die fr\u00fche germanische Kunst dar.","thumbnail_url":"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TBMoor2Coverkl.jpg"}