{"version":"1.0","provider_name":"Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)","provider_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en","author_name":"zbsa_admin","author_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/author\/zbsa_admin\/","title":"Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"yLoRqPm3cz\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/goldbrakteaten-der-voelkerwanderungszeit\/\">Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/goldbrakteaten-der-voelkerwanderungszeit\/embed\/#?secret=yLoRqPm3cz\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit&#8221; &#8212; Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" data-secret=\"yLoRqPm3cz\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/zbsa.eu\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n\/* ]]> *\/\n<\/script>","description":"Prof. Dr. Alexandra Pesch Analysen der v\u00f6lkerwanderungszeitlichen Goldbrakteaten, ihrer Ikonographie bzw. Semantik und Verbreitung sowie ihrer gesellschaftlich-politischen Bedeutungen sind ein Basispfeiler der Bildforschung im ZBSA. Verschiedene Forschungs- und Publikationsprojekte widmen sich unterschiedlichen Aspekten dieser kleinen Anh\u00e4nger mit ihren winzigen fig\u00fcrlichen Darstellungen. Besonderes Augenmerk liegt auf Neufunden von Brakteaten, wie sie jedes Jahr bei Ausgrabungen und anderen arch\u00e4ologischen Untersuchungen \u2013 und leider auch aus dubiosen Quellen (z.B. Auktionsh\u00e4user) \u2013 ans Licht kommen. Im Rahmen des Projektes werden gemeinsam mit Kooperationspartner*innen die Neufunde bearbeitet und publiziert. Selbstverst\u00e4ndlich werden im Rahmen wissenschaftlicher Kooperation auch Expertisen erstellt. Das Kernteam der Brakteatenforschung: Dr. Morten Axboe (Kopenhagen), Dr. Charlotte Behr (London), Prof. Dr. Wilhelm Heizmann (M\u00fcnchen), PD Dr. habil. Sigmund Oehrl (Stockholm), Prof. Dr. Alexandra Pesch (Schleswig). Zum Kernteam geh\u00f6rte auch der renommierte G\u00f6ttinger Runologe Prof. Dr. Klaus D\u00fcwel (\u2020 2021), dessen Expertise wir schmerzlich vermissen. Voraussetzung und Grundlage der Forschungen ist auch der intensive und regelm\u00e4\u00dfige Austausch mit weiteren Kolleginnen und Kollegen insbesondere aus Skandinavien. Schleswiger Brakteaten-Werkstattgespr\u00e4che Nach dem Erscheinen des Katalogwerkes zur Ikonographie der Goldbrakteaten (IK) und dem Auswertungsband\u201c (Axboe\/Heizmann 2011) sowie angesichts vieler neuer Entwicklungen und Fragen bez\u00fcglich der Fortf\u00fchrung der Goldbrakteatenregistrierung und \u2013publikation wurde eine alte Tradition intensiver Forschungsdialoge wieder aufgenommen: die \u201eWerkstattgespr\u00e4che\u201c der internationalen Brakteatenforschung, einstmals angeregt und in M\u00fcnster organisiert durch Karl Hauck. Das erste Schleswiger Brakteaten-Werkstattgespr\u00e4ch fand vom 3.\u20135. April 2019 auf Schloss Gottorf statt. Hierbei wurden aktuelle und dr\u00e4ngende Fragen diskutiert, wie etwa: Braucht die Brakteatenforschung in Zukunft ein Zentrum, in dem Neufunde gemeldet, bearbeitet und ver\u00f6ffentlicht werden? Und wenn ja, wie kann dieses aussehen? Was muss dort sein, damit es attraktiv ist, Funde auch dort zu melden? Es handelte sich um ein ergebnisoffenes Treffen, einen informellen Austausch. Auch M\u00f6glichkeiten externer Finanzierung von Teilprojekten standen auf der Agenda. Dabei ist die Weiterentwicklung einer Forschungs-Datenbank beschlossen worden (s.u.). Au\u00dferdem wurde die Idee zu einem Projekt geboren, welches die bisherigen M\u00f6glichkeiten arch\u00e4ologischer Bildforschung auf methodisch ganz neue F\u00fc\u00dfe stellen soll (-&gt; siehe Projekt Arch\u00e4ologische Bildwissenschaft). Datenbank\/ open data-Ressource Aktuell vorangetrieben wird mit der GIS-Abteilung des ZBSA der Aufbau einer \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Datenbank. Diese enth\u00e4lt Informationen \u00fcber alle bisher dokumentierten Goldbrakteaten, und zwar in Texten und Bildern. Die Idee ist, dass Finder bzw. Kooperationspartner Neufunde direkt online melden k\u00f6nnen; im Austausch erhalten sie dann alle Informationen, also Texte, Listen, Karten und vergleichendes Bildmaterial zum Herunterladen. In enger Zusammenarbeit mit der GIS-Abteilung (Dipl.-Ing. Karin G\u00f6bel) wurden die Grundlagen daf\u00fcr bereits geschaffen: Die Fundpl\u00e4tze der Goldbrakteaten wurden geo-referenziert und eine \u00e4ltere Access-Datenbank, welche wesentliche Daten zu den einzelnen Funden beinhaltet, mit den Geodaten verkn\u00fcpft. So soll es bald m\u00f6glich werden, bei Interesse an bestimmten Brakteaten, konkreten Fundregionen, Seriationen (Axboe 2004) oder auch Formularfamilien (Pesch 2007) mit Hilfe der Datenbank nach Vergleichsfunden zu suchen und dabei ikonographische, runologische, technologische und andere Aspekte in die Analyse einzubeziehen. Eigene Kartierungen relevanter St\u00fccke sollen ebenfalls m\u00f6glich werden. Zitierte Literatur: IK = Ikonographischer Katalog 1985\u20131989: Karl Hauck et al.: Die Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit. Ikonographischer Katalog (M\u00fcnstersche Mittelalter-Schriften Bd. 24, 1,1 bis 3,2). M\u00fcnchen 1985\u20131989. Heizmann\/Axboe 2011: Wilhelm Heizmann, Morten Axboe (Hg.), Die Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit \u2013 Auswertung und Neufunde (Erg\u00e4nzungsb\u00e4nde zum RGA 40). Berlin\/New York 2011. Axboe 2004: Morten Axboe, Die Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit \u2013 Herstellungsprobleme und Chronologie (Erg\u00e4nzungsb\u00e4nde zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 38). Berlin\/New York 2004. Pesch 2007: Alexandra Pesch, Thema und Variation \u2013 Die Goldbrakteaten der V\u00f6lkerwanderungszeit (Erg\u00e4nzungsb\u00e4nde zum RGA 36). Berlin\/New York 2007. Themenbereiche Mensch und Artefakt \u00a0\u00a0 Forschungsschwerpunkte Bildforschung Mitarbeiter Prof. Dr. Alexandra PeschDr. Ruth Blankenfeldt \u00a0\u00a0 In Kooperation mit Internationales Brakteatenteam","thumbnail_url":"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/KultKommBraktPeschIK308Z-271x300.jpg"}