{"version":"1.0","provider_name":"Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)","provider_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en","author_name":"Matthias Bolte","author_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/author\/matthias-bolte\/","title":"Hunting in northern Europe until 1500 AD (Band 7) - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"hmObdZoHjK\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/hunting-in-northern-europe\/\">Hunting in northern Europe until 1500 AD (Band 7)<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/hunting-in-northern-europe\/embed\/#?secret=hmObdZoHjK\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Hunting in northern Europe until 1500 AD (Band 7)&#8221; &#8212; Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" data-secret=\"hmObdZoHjK\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/zbsa.eu\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n\/* ]]> *\/\n<\/script>","description":"Old Traditions and Regional Developments, Continental Sources and Continental Influences Der Tagungsband zum Jagd-Workshop Keimzelle dieses Buches war ein internationaler Workshop, den das ZBSA im Juni 2011 unter dem Titel &#8222;Hunting in Northern Europe AD 500\u20131500. Old Traditions, Regional Developments and Foreign Influences&#8220; veranstaltete. Ziel dieser Konferenz, wie auch dieses darauf aufbauenden Buches, war es, Jagd in einer diachronen Perspektive durch Fallstudien ganz unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen zu betrachten. Dies gr\u00fcndet auf der \u00dcberzeugung der Herausgeber, dass eine Kulturgeschichte der Jagd nur erfolgreich erarbeitet werden kann, wenn alle relevanten geistes- und naturwissenschaftliche Disziplinen an den notwendigen Diskussionen beteiligt werden. Zwei Aspekte stehen in diesem Band im Mittelpunkt der 35 in sich abgeschlossenen, aber durch rahmende Kapitel zusammengef\u00fchrten Einzelbeitr\u00e4ge. Zum einen gilt es, das Spannungsfeld zwischen einheimischen nordeurop\u00e4ischen Jagdtraditionen, regionalen Entwicklungen und kontinentaleurop\u00e4ischen Einfl\u00fcssen im Zeitraum vom Jungpal\u00e4olithikum bis zum Mittelalter zu beleuchten, wozu vielf\u00e4ltige Quellengattungen zur Verf\u00fcgung stehen: In erster Linie sind dies arch\u00e4ologische Befunde (z. B. Jagdfallen) und Funde (z. B. Jagdwaffen) oder Knochen von erbeuteten Tieren, zudem steuern ethnoarch\u00e4ologische Beobachtungen und experimentell-arch\u00e4ologische Versuche wichtige Einblicke in die sich wandelnden Methoden und Taktiken bei. Zum anderen soll auch die geistig-kulturelle und herrschaftspolitische Relevanz von Jagd analysiert werden, ein Aspekt, der auf Auswertungen von Schrift- und Bildquellen, Ortsnamen und Realien beruht. Diesen Ansatz reflektiert die Gliederung des Buches, das sich der Geschichte der Jagd von verschiedenen Seiten n\u00e4hert und eine aktuelle Zusammenschau h\u00f6chst unterschiedlicher Quellen bietet. Der herausgebenden Institution gem\u00e4\u00df sind es prim\u00e4r Arch\u00e4ologen und Arch\u00e4ozoologen, die verschiedene Aspekte der Jagd in Nord- und Mitteleuropa vom Ende der Eiszeit bis zum Ende des Mittelalters darstellen (Beitr\u00e4ge von Sveinung Bang Andersen, Claus Dobiat, Aikaterini Glykou, Oliver Grimm, Leif Hansen, S\u00f6nke Hartz, Bodil Holm S\u00f8rensen, Ulf Ickerodt, Svein Indrelid, Wietske Prummel, Christoph Reichmann, Peter Trebsche, Ulrich Schm\u00f6lcke, Peter Vang Pedersen, Maria Vretemark, Mara-Julia Weber). Flankiert werden diese Studien durch Analysen der Jagdaus\u00fcbung in den r\u00f6misch-kaiserzeitlichen Provinzen an Rhein und Donau (Thomas Fischer) sowie durch eine Untersuchung der Jagdrelevanz im pr\u00e4historischen and historischen Litauen (Algirdas Girininkas, Linas Daugnora). Experimentalarch\u00e4ologie findet sich in einem Beitrag \u00fcber Rekonstruktionen und Effektivit\u00e4t vor- und fr\u00fchgeschichtlicher Pfeile und B\u00f6gen (Harm Paulsen), Landschaftsarch\u00e4ologie liefert entscheidende Details insbesondere \u00fcber fr\u00fche Tierg\u00e4rten und Jagdw\u00e4lder und damit \u00fcber die Jagd als Statussymbol mittelalterlicher Oberschichten (\u00c5sa \u00c5hrland, Martina Giese, Christian Radtke, Christoph Reichmann, J\u00fcrgen Udolph). Auf Hunde und Greifv\u00f6gel, seit Jahrtausenden Begleiter des Menschen auf der Jagd, gehen eine ganze Reihe von Artikeln n\u00e4her ein (Claus Dobiat, Bodil Holm S\u00f8rensen, Wietske Prummel, Ulrich Schm\u00f6lcke, Peter Vang Pedersen, Sigmund Oehrl, Maria Vretemark), und die Bedeutung von naturwissenschaftlichen Methoden wie Arch\u00e4ogenetik und die Analyse stabiler Isotope in Knochen f\u00fcr die Jagdforschung wird ebenfalls diskutiert (John Meadows, Elena A. Nikulina, Svein Indrelid). Doch neben diesen F\u00e4chern, die der Arch\u00e4ologie im weitesten Sinne zuzurechnen sind, kommen auch rein geisteswissenschaftliche Disziplinen ausf\u00fchrlich zu Wort. Die Auswertung von Schriftquellen (\u00c5sa \u00c5hrland, Lydia Carstens, Martina Giese, Frode Iversen, Siegmund Oehrl, Christian Radtke), Bildern (\u00c5sa \u00c5hrland, Vera Henkelmann, Sigmund Oehrl) und Ortsnamen (Inge S\u00e6rheim, J\u00fcrgen Udolph, Frode Iversen) tr\u00e4gt ganz wesentlich zum Verst\u00e4ndnis von r\u00e4umlichen und zeitlichen, diachronen und synchronen Traditions- und Innovationslinien im Bereich der nordeurop\u00e4ischen Jagd bei. Das Buch will sich als ein neuartiger Ansatz zu einer synthetischen Jagdgeschichtsforschung verstanden wissen. Deshalb schlie\u00dft es mit einem sehr konkreten Ausblick auf weitere Forschungsm\u00f6glichkeiten und -aufgaben. Drei Schl\u00fcsselaspekte werden dabei als besonders bedeutsam f\u00fcr weiterf\u00fchrende Untersuchungen herausgestellt: langlebige Traditionen sowie regionale Entwicklungen in Nordeuropa und kontinentaleurop\u00e4ische Einflussnahmen auf jenes Gebiet. Insofern ist dieses Buch, das keine Parallele in der nordeurop\u00e4ischen Forschung hat, als Ausgangspunkt f\u00fcr zuk\u00fcnftige vom ZBSA initiierte Arbeiten zu verstehen.","thumbnail_url":"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/zbsa.jpg"}