{"version":"1.0","provider_name":"Centre for Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA)","provider_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en","author_name":"zbsa_admin","author_url":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/author\/zbsa_admin\/","title":"Medaillon-Imitationen \u2013 Vorbilder im R\u00f6mischen Reich, Fundumst\u00e4nde und Funktion in Nordeuropa - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"zaXx6dcjR6\"><a href=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/medaillon-imitationen\/\">Medaillon-Imitationen \u2013 Vorbilder im R\u00f6mischen Reich, Fundumst\u00e4nde und Funktion in Nordeuropa<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/medaillon-imitationen\/embed\/#?secret=zaXx6dcjR6\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Medaillon-Imitationen \u2013 Vorbilder im R\u00f6mischen Reich, Fundumst\u00e4nde und Funktion in Nordeuropa&#8221; &#8212; Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" data-secret=\"zaXx6dcjR6\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/zbsa.eu\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>","description":"Dr. Oliver Grimm, Prof. Dr. phil. habil. Alexandra Pesch Goldene Medaillon-Imitationen, definiert als nordeurop\u00e4ische Nachbildungen r\u00f6mischer Medaillons und Multipla (Mehrfachwerte), die mit \u00d6sen und zum Teil Rahmen bzw. Randzonen versehen sind, stellen von der Zahl her eine \u00fcberschaubare, in der Forschung wenig ber\u00fccksichtigte Fundgruppe am \u00dcbergang von der Sp\u00e4tkaiser- zur V\u00f6lkerwanderungszeit dar. Diese Objekte weisen h\u00e4ufig Kapitalisinschriften auf und z\u00e4hlen zu den Schl\u00fcsselst\u00fccken der Kunstentwicklung in der n\u00f6rdlichen Germania. Insgesamt sind bisher 17 solcher Medaillon-Imitationen aus Nordeuropa bekannt, die eine ungleichm\u00e4\u00dfige Verbreitung mit Schwerpunkten in Westnorwegen sowie Gotland und Boshusl\u00e4n in Schweden aufweisen. Aus D\u00e4nemark ist dagegen nur ein einziger derartiger Fund \u00fcberliefert. Die Objekte stammen zum Teil aus Gr\u00e4bern und zum Teil aus Lesefunden. Mit der Integration des seit 2012 laufenden ZBSA-Projektes in einen gr\u00f6\u00dferen Rahmen (IMAGMA-Projekt,&nbsp;http:\/\/www.imagma.eu\/) unter der Federf\u00fchrung von Prof. Dr. Aleksander Bursche, Universit\u00e4t Warschau, und Dr. David Wigg-Wolf, RGK Frankfurt, haben sich vielversprechende M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet, das Ph\u00e4nomen der nordischen M\u00fcnzappropriation und auch zur vorwikingischen Pressblechkultur allgemein ergeben. Im ZBSA werden weiterhin vor allem zwei Ziele verfolgt: Zum einen gilt es, f\u00fcr diese nur im Norden ausgepr\u00e4gte Fundgattung eine Schwerpunktstudie zu erarbeiten. Die St\u00fccke werden in ihren Fundumst\u00e4nden verglichen und im Rahmen einer breiter gef\u00e4cherten Landschaftsanalyse betrachtet (O. Grimm). Zum anderen soll der Transformationsprozess in Nordeuropa, der im 4. Jahrhundert die Medaillon-Imitationen und im 5.\/6. Jahrhundert auch die v\u00f6lkerwanderungszeitlichen Goldbrakteaten hervorgebracht hat, analysiert werden. Wie entwickelten sich die r\u00f6mischen M\u00fcnzen \u00fcber barbarische Nachpr\u00e4gungen, Imitationen und Eigenpr\u00e4gungen hin zu den nordischen Pressblechen? Was genau waren die Vorbilder der Medaillon-Imitationen, r\u00f6mische Pr\u00e4gungen oder barbarische Weiterentwicklungen? Es geht dabei auch um die Entwicklung von Ans\u00e4tzen zur Bedeutung der Bilddarstellungen als Tr\u00e4ger politischer Botschaften. &nbsp; Themenbereiche Mensch und Artefakt \u00a0\u00a0 Forschungsschwerpunkte Bildforschung Mitarbeiter Leitung:Dr. Oliver GrimmPriv.-Doz. Dr. phil. habil. Alexandra Pesch \u00a0\u00a0 In Kooperation mit IMAGMA-Projekt","thumbnail_url":"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/zbsa-23-207x300.jpg"}