{"id":687,"date":"2018-05-15T08:51:48","date_gmt":"2018-05-15T06:51:48","guid":{"rendered":"https:\/\/zbsa.eu\/?p=687"},"modified":"2021-04-28T11:28:44","modified_gmt":"2021-04-28T09:28:44","slug":"icomos-empfiehlt-eintragung-von-haithabu-und-danewerk-in-die-unesco-welterbeliste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/icomos-empfiehlt-eintragung-von-haithabu-und-danewerk-in-die-unesco-welterbeliste\/","title":{"rendered":"ICOMOS empfiehlt Eintragung von Haithabu und Danewerk in die UNESCO-Welterbeliste"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Pressemittelung des Arch\u00e4ologischen Landesamtes Schleswig-Holstein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Internationale Rat f\u00fcr Denkmalpflege (ICOMOS) empfiehlt dem UNESCO-Welterbekomitee die Eintragung Haithabus und des Danewerks in die Welterbeliste. Die Entscheidung soll das Komitee auf seiner diesj\u00e4hrigen Sitzung vom 24. Juni bis 4. Juli 2018 in Bahrain treffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der bedeutende wikingerzeitliche Seehandelsplatz Haithabu und das Grenzbauwerk Danewerk liegen an einer historischen Engstelle zwischen dem Ostseearm Schlei und den Niederungen der Nordsee bei Schleswig im Norden Schleswig-Holsteins. Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert lagen die St\u00e4tten im Zentrum der Handelsnetze zwischen Nord- und Westeuropa und bildeten den Kern der Grenze zwischen dem d\u00e4nischen K\u00f6nigreich und dem fr\u00e4nkischen Reich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Seit einem Beschluss des Landtages von Schleswig-Holstein im Jahre 2004 bereitete das Arch\u00e4ologische Landesamt Schleswig-Holstein unter seinem langj\u00e4hrigen Leiter Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim den Welterbeantrag f\u00fcr Haithabu und Danewerk vor. Ein internationaler Antrag, zusammen mit Island, D\u00e4nemark, Lettland und Norwegen, unter dem Thema \u201eWikingerzeitliche St\u00e4tten in Nordeuropa\u201c wurde 2015 vom Welterbekomitee zur weiteren \u00dcberarbeitung an die Antragsteller zur\u00fcckverwiesen und daraufhin nicht mehr weiterverfolgt. Stattdessen formulierte das Arch\u00e4ologische Landesamt kurzfristig einen neuen Antrag, der den Fokus nur noch auf Haithabu als einzigartigem wikingerzeitlichen Handelsknotenpunkt und das Grenzbauwerk Danewerk legte. Gestern sagte Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim: \u201eIch freue mich sehr dar\u00fcber, dass ICOMOS unser Konzept zur Eintragung von Danewerk und Haithabu in die Welterbeliste so positiv aufgenommen hat. Die letzte Entscheidung wird nun das Welterbe-Komitee auf seiner Sitzung Ende Juni in Bahrain treffen; mit der Stellungnahme durch ICOMOS ist eine gute Grundlage geschaffen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Antrag wurde im Januar 2017 bei dem UNESCO-Welterbezentrum eingereicht und im Herbst 2017 und Fr\u00fchjahr 2018 von ICOMOS gepr\u00fcft. Die Experten des Rates schlagen nun vor, den Denkmalkomplex, der sich \u00fcber 33 km erstreckt, als Version \u201eThe Archaeological Border complex of Hedeby and the Danevirke\u201c in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen. Der f\u00fcr dieses Projekt zust\u00e4ndige Mitarbeiter vom Arch\u00e4ologischen Landesamt Schleswig-Holstein, Matthias Maluck, dazu: \u201eNach 14 Jahren Arbeit k\u00f6nnten nun die Bem\u00fchungen der gesamten Region und aller Beteiligten von Erfolg gekr\u00f6nt sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der jetzige Antrag unterscheidet sich vom vorherigen, transnationalen Antrag vor allem in seiner Reduktion auf Haithabu und Danewerk, die vorher nur eine Komponente unter mehreren waren. Zudem ist er nun ein rein nationales Vorhaben statt eines transnationalen seriellen Projektes.<br>Das weitere Verfahren wird \u00fcber die Kultusministerkonferenz (KMK) organisiert.<br>Die Schritte im Antragsverfahren und der Pr\u00fcfung sind:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">15.12.2016: Frist zur \u00dcbergabe des Antrags an das Sekretariat der KMK durch das Ministerium<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">01.02.2017: Frist zur Einreichung des vollst\u00e4ndigen Antrags beim UNESCO-Welterbezentrum in Paris durch die Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Sp\u00e4testens bis zum 01.03.2017: Eingang einer Best\u00e4tigung \u00fcber den Erhalt des Dossiers und \u00fcber die Vollst\u00e4ndigkeit des Dossiers<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">M\u00e4rz 2017 bis Mai 2018: Pr\u00fcfung durch ICOMOS in Abstimmung mit IUCN (bei Kulturlandschaften)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">(ICOMOS = International Council on Monuments and Sites\/Internationaler Rat f\u00fcr Denkmalpflege<br>IUCN = International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\/Internationale Union zur Bewahrung der Natur und nat\u00fcrlicher Ressourcen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">April\/Mai 2018: Bekanntgabe der Evaluierungen durch ICOMOS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Juni\/Juli 2018: Sitzung der Welterbekomitees<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemittelung des Arch\u00e4ologischen Landesamtes Schleswig-Holstein Der Internationale Rat f\u00fcr Denkmalpflege (ICOMOS) empfiehlt dem UNESCO-Welterbekomitee die Eintragung Haithabus und des Danewerks in die Welterbeliste. Die Entscheidung soll das Komitee auf seiner diesj\u00e4hrigen Sitzung vom 24. Juni bis 4. Juli 2018 in Bahrain treffen. Der bedeutende wikingerzeitliche Seehandelsplatz Haithabu und das Grenzbauwerk Danewerk liegen an einer historischen Engstelle zwischen dem Ostseearm Schlei und den Niederungen der Nordsee bei Schleswig im Norden Schleswig-Holsteins. Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert lagen die St\u00e4tten im Zentrum der Handelsnetze zwischen Nord- und Westeuropa und bildeten den Kern der Grenze zwischen dem d\u00e4nischen K\u00f6nigreich und dem fr\u00e4nkischen Reich. Seit einem Beschluss des Landtages von Schleswig-Holstein im Jahre 2004 bereitete das Arch\u00e4ologische Landesamt Schleswig-Holstein unter seinem langj\u00e4hrigen Leiter Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim den Welterbeantrag f\u00fcr Haithabu und Danewerk vor. Ein internationaler Antrag, zusammen mit Island, D\u00e4nemark, Lettland und Norwegen, unter dem Thema \u201eWikingerzeitliche St\u00e4tten in Nordeuropa\u201c wurde 2015 vom Welterbekomitee zur weiteren \u00dcberarbeitung an die Antragsteller zur\u00fcckverwiesen und daraufhin nicht mehr weiterverfolgt. Stattdessen formulierte das Arch\u00e4ologische Landesamt kurzfristig einen neuen Antrag, der den Fokus nur noch auf Haithabu als einzigartigem wikingerzeitlichen Handelsknotenpunkt und das Grenzbauwerk Danewerk legte. Gestern sagte Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim: \u201eIch freue mich sehr dar\u00fcber, dass ICOMOS unser Konzept zur Eintragung von Danewerk und Haithabu in die Welterbeliste so positiv aufgenommen hat. Die letzte Entscheidung wird nun das Welterbe-Komitee auf seiner Sitzung Ende Juni in Bahrain treffen; mit der Stellungnahme durch ICOMOS ist eine gute Grundlage geschaffen.\u201c Der Antrag wurde im Januar 2017 bei dem UNESCO-Welterbezentrum eingereicht und im Herbst 2017 und Fr\u00fchjahr 2018 von ICOMOS gepr\u00fcft. Die Experten des Rates schlagen nun vor, den Denkmalkomplex, der sich \u00fcber 33 km erstreckt, als Version \u201eThe Archaeological Border complex of Hedeby and the Danevirke\u201c in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen. 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Zudem ist er nun ein rein nationales Vorhaben statt eines transnationalen seriellen Projektes.Das weitere Verfahren wird \u00fcber die Kultusministerkonferenz (KMK) organisiert.Die Schritte im Antragsverfahren und der Pr\u00fcfung sind: 15.12.2016: Frist zur \u00dcbergabe des Antrags an das Sekretariat der KMK durch das Ministerium 01.02.2017: Frist zur Einreichung des vollst\u00e4ndigen Antrags beim UNESCO-Welterbezentrum in Paris durch die Bundesrepublik Deutschland Sp\u00e4testens bis zum 01.03.2017: Eingang einer Best\u00e4tigung \u00fcber den Erhalt des Dossiers und \u00fcber die Vollst\u00e4ndigkeit des Dossiers M\u00e4rz 2017 bis Mai 2018: Pr\u00fcfung durch ICOMOS in Abstimmung mit IUCN (bei Kulturlandschaften) (ICOMOS = International Council on Monuments and Sites\/Internationaler Rat f\u00fcr DenkmalpflegeIUCN = International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\/Internationale Union zur Bewahrung der Natur und nat\u00fcrlicher Ressourcen) April\/Mai 2018: Bekanntgabe der Evaluierungen durch ICOMOS Juni\/Juli 2018: Sitzung der Welterbekomitees<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":688,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-22"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>ICOMOS empfiehlt Eintragung von Haithabu und Danewerk in die UNESCO-Welterbeliste - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/icomos-empfiehlt-eintragung-von-haithabu-und-danewerk-in-die-unesco-welterbeliste\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"ICOMOS empfiehlt Eintragung von Haithabu und Danewerk in die UNESCO-Welterbeliste - Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Pressemittelung des Arch\u00e4ologischen Landesamtes Schleswig-Holstein Der Internationale Rat f\u00fcr Denkmalpflege (ICOMOS) empfiehlt dem UNESCO-Welterbekomitee die Eintragung Haithabus und des Danewerks in die Welterbeliste. 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Ein internationaler Antrag, zusammen mit Island, D\u00e4nemark, Lettland und Norwegen, unter dem Thema \u201eWikingerzeitliche St\u00e4tten in Nordeuropa\u201c wurde 2015 vom Welterbekomitee zur weiteren \u00dcberarbeitung an die Antragsteller zur\u00fcckverwiesen und daraufhin nicht mehr weiterverfolgt. Stattdessen formulierte das Arch\u00e4ologische Landesamt kurzfristig einen neuen Antrag, der den Fokus nur noch auf Haithabu als einzigartigem wikingerzeitlichen Handelsknotenpunkt und das Grenzbauwerk Danewerk legte. Gestern sagte Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim: \u201eIch freue mich sehr dar\u00fcber, dass ICOMOS unser Konzept zur Eintragung von Danewerk und Haithabu in die Welterbeliste so positiv aufgenommen hat. Die letzte Entscheidung wird nun das Welterbe-Komitee auf seiner Sitzung Ende Juni in Bahrain treffen; mit der Stellungnahme durch ICOMOS ist eine gute Grundlage geschaffen.\u201c Der Antrag wurde im Januar 2017 bei dem UNESCO-Welterbezentrum eingereicht und im Herbst 2017 und Fr\u00fchjahr 2018 von ICOMOS gepr\u00fcft. Die Experten des Rates schlagen nun vor, den Denkmalkomplex, der sich \u00fcber 33 km erstreckt, als Version \u201eThe Archaeological Border complex of Hedeby and the Danevirke\u201c in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen. Der f\u00fcr dieses Projekt zust\u00e4ndige Mitarbeiter vom Arch\u00e4ologischen Landesamt Schleswig-Holstein, Matthias Maluck, dazu: \u201eNach 14 Jahren Arbeit k\u00f6nnten nun die Bem\u00fchungen der gesamten Region und aller Beteiligten von Erfolg gekr\u00f6nt sein.\u201c Der jetzige Antrag unterscheidet sich vom vorherigen, transnationalen Antrag vor allem in seiner Reduktion auf Haithabu und Danewerk, die vorher nur eine Komponente unter mehreren waren. Zudem ist er nun ein rein nationales Vorhaben statt eines transnationalen seriellen Projektes.Das weitere Verfahren wird \u00fcber die Kultusministerkonferenz (KMK) organisiert.Die Schritte im Antragsverfahren und der Pr\u00fcfung sind: 15.12.2016: Frist zur \u00dcbergabe des Antrags an das Sekretariat der KMK durch das Ministerium 01.02.2017: Frist zur Einreichung des vollst\u00e4ndigen Antrags beim UNESCO-Welterbezentrum in Paris durch die Bundesrepublik Deutschland Sp\u00e4testens bis zum 01.03.2017: Eingang einer Best\u00e4tigung \u00fcber den Erhalt des Dossiers und \u00fcber die Vollst\u00e4ndigkeit des Dossiers M\u00e4rz 2017 bis Mai 2018: Pr\u00fcfung durch ICOMOS in Abstimmung mit IUCN (bei Kulturlandschaften) (ICOMOS = International Council on Monuments and Sites\/Internationaler Rat f\u00fcr DenkmalpflegeIUCN = International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\/Internationale Union zur Bewahrung der Natur und nat\u00fcrlicher Ressourcen) April\/Mai 2018: Bekanntgabe der Evaluierungen durch ICOMOS Juni\/Juli 2018: Sitzung der Welterbekomitees\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/icomos-empfiehlt-eintragung-von-haithabu-und-danewerk-in-die-unesco-welterbeliste\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie (ZBSA) \u2014 Zentrum f\u00fcr Baltische und Skandinavische Arch\u00e4ologie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-05-15T06:51:48+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-04-28T09:28:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/zbsa.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/image-2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"3307\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"2205\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Matthias Bolte\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Matthias Bolte\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/icomos-empfiehlt-eintragung-von-haithabu-und-danewerk-in-die-unesco-welterbeliste\/\",\"url\":\"https:\/\/zbsa.eu\/en\/icomos-empfiehlt-eintragung-von-haithabu-und-danewerk-in-die-unesco-welterbeliste\/\",\"name\":\"ICOMOS empfiehlt Eintragung von Haithabu und Danewerk in die UNESCO-Welterbeliste - 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Die letzte Entscheidung wird nun das Welterbe-Komitee auf seiner Sitzung Ende Juni in Bahrain treffen; mit der Stellungnahme durch ICOMOS ist eine gute Grundlage geschaffen.\u201c Der Antrag wurde im Januar 2017 bei dem UNESCO-Welterbezentrum eingereicht und im Herbst 2017 und Fr\u00fchjahr 2018 von ICOMOS gepr\u00fcft. Die Experten des Rates schlagen nun vor, den Denkmalkomplex, der sich \u00fcber 33 km erstreckt, als Version \u201eThe Archaeological Border complex of Hedeby and the Danevirke\u201c in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen. 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Zudem ist er nun ein rein nationales Vorhaben statt eines transnationalen seriellen Projektes.Das weitere Verfahren wird \u00fcber die Kultusministerkonferenz (KMK) organisiert.Die Schritte im Antragsverfahren und der Pr\u00fcfung sind: 15.12.2016: Frist zur \u00dcbergabe des Antrags an das Sekretariat der KMK durch das Ministerium 01.02.2017: Frist zur Einreichung des vollst\u00e4ndigen Antrags beim UNESCO-Welterbezentrum in Paris durch die Bundesrepublik Deutschland Sp\u00e4testens bis zum 01.03.2017: Eingang einer Best\u00e4tigung \u00fcber den Erhalt des Dossiers und \u00fcber die Vollst\u00e4ndigkeit des Dossiers M\u00e4rz 2017 bis Mai 2018: Pr\u00fcfung durch ICOMOS in Abstimmung mit IUCN (bei Kulturlandschaften) (ICOMOS = International Council on Monuments and Sites\/Internationaler Rat f\u00fcr DenkmalpflegeIUCN = International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\/Internationale Union zur Bewahrung der Natur und nat\u00fcrlicher Ressourcen) April\/Mai 2018: 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empfiehlt dem UNESCO-Welterbekomitee die Eintragung Haithabus und des Danewerks in die Welterbeliste. Die Entscheidung soll das Komitee auf seiner diesj\u00e4hrigen Sitzung vom 24. Juni bis 4. Juli 2018 in Bahrain treffen.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Der bedeutende wikingerzeitliche Seehandelsplatz Haithabu und das Grenzbauwerk Danewerk liegen an einer historischen Engstelle zwischen dem Ostseearm Schlei und den Niederungen der Nordsee bei Schleswig im Norden Schleswig-Holsteins. Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert lagen die St\u00e4tten im Zentrum der Handelsnetze zwischen Nord- und Westeuropa und bildeten den Kern der Grenze zwischen dem d\u00e4nischen K\u00f6nigreich und dem fr\u00e4nkischen Reich.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Seit einem Beschluss des Landtages von Schleswig-Holstein im Jahre 2004 bereitete das Arch\u00e4ologische Landesamt Schleswig-Holstein unter seinem langj\u00e4hrigen Leiter Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim den Welterbeantrag f\u00fcr Haithabu und Danewerk vor. Ein internationaler Antrag, zusammen mit Island, D\u00e4nemark, Lettland und Norwegen, unter dem Thema \u201eWikingerzeitliche St\u00e4tten in Nordeuropa\u201c wurde 2015 vom Welterbekomitee zur weiteren \u00dcberarbeitung an die Antragsteller zur\u00fcckverwiesen und daraufhin nicht mehr weiterverfolgt. Stattdessen formulierte das Arch\u00e4ologische Landesamt kurzfristig einen neuen Antrag, der den Fokus nur noch auf Haithabu als einzigartigem wikingerzeitlichen Handelsknotenpunkt und das Grenzbauwerk Danewerk legte. Gestern sagte Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim: \u201eIch freue mich sehr dar\u00fcber, dass ICOMOS unser Konzept zur Eintragung von Danewerk und Haithabu in die Welterbeliste so positiv aufgenommen hat. Die letzte Entscheidung wird nun das Welterbe-Komitee auf seiner Sitzung Ende Juni in Bahrain treffen; mit der Stellungnahme durch ICOMOS ist eine gute Grundlage geschaffen.\u201c<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Antrag wurde im Januar 2017 bei dem UNESCO-Welterbezentrum eingereicht und im Herbst 2017 und Fr\u00fchjahr 2018 von ICOMOS gepr\u00fcft. Die Experten des Rates schlagen nun vor, den Denkmalkomplex, der sich \u00fcber 33 km erstreckt, als Version \u201eThe Archaeological Border complex of Hedeby and the Danevirke\u201c in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen. Der f\u00fcr dieses Projekt zust\u00e4ndige Mitarbeiter vom Arch\u00e4ologischen Landesamt Schleswig-Holstein, Matthias Maluck, dazu: \u201eNach 14 Jahren Arbeit k\u00f6nnten nun die Bem\u00fchungen der gesamten Region und aller Beteiligten von Erfolg gekr\u00f6nt sein.\u201c<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Der jetzige Antrag unterscheidet sich vom vorherigen, transnationalen Antrag vor allem in seiner Reduktion auf Haithabu und Danewerk, die vorher nur eine Komponente unter mehreren waren. Zudem ist er nun ein rein nationales Vorhaben statt eines transnationalen seriellen Projektes.<br \/>Das weitere Verfahren wird \u00fcber die Kultusministerkonferenz (KMK) organisiert.<br \/>Die Schritte im Antragsverfahren und der Pr\u00fcfung sind:<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">15.12.2016: Frist zur \u00dcbergabe des Antrags an das Sekretariat der KMK durch das Ministerium<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">01.02.2017: Frist zur Einreichung des vollst\u00e4ndigen Antrags beim UNESCO-Welterbezentrum in Paris durch die Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Sp\u00e4testens bis zum 01.03.2017: Eingang einer Best\u00e4tigung \u00fcber den Erhalt des Dossiers und \u00fcber die Vollst\u00e4ndigkeit des Dossiers<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">M\u00e4rz 2017 bis Mai 2018: Pr\u00fcfung durch ICOMOS in Abstimmung mit IUCN (bei Kulturlandschaften)<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">(ICOMOS = International Council on Monuments and Sites\/Internationaler Rat f\u00fcr Denkmalpflege<br \/>IUCN = International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\/Internationale Union zur Bewahrung der Natur und nat\u00fcrlicher Ressourcen)<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">April\/Mai 2018: Bekanntgabe der Evaluierungen durch ICOMOS<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph {\"align\":\"left\"} --><\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">Juni\/Juli 2018: Sitzung der Welterbekomitees<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n","comment_info":"No Comments","acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=687"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6388,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/687\/revisions\/6388"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zbsa.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}